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Talente aus Wetter gewinnen in Herdecke

24.01.2016 | 17:12 Uhr
Talente aus Wetter gewinnen in Herdecke
Jugend musiziert in Herdecke: Amelie Tölle (Klavier) und Laura Marie Tölle (Querflöte) aus Wetter sind mit ihrem Stück erfolgreich. Den Landewettbewerb verpassen sie allerdings knapp.Foto: Karola Schröter

Wetter/Herdecke.   Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ haben Amelie und Laura Marie Tölle den ersten Platz geholt. Nachwuchsmusiker aus der gesamten Region waren zu Gast.

„Wir wollen weiterkommen“ – das Ziel hatten sich Laura Marie Tölle und ihre Schwester Amelie Tölle aus Wetter beim 53. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ Westfalen West gesetzt. Und damit standen sie natürlich nicht alleine da.

Blasse Gesichter

In der Musikschule Herdecke waren die Gänge am Samstag gefüllt mit jungen Musikern. In den Räumen der Schule waren Jungen in Anzügen und Mädchen und junge Frauen in schwarzen Kostümen zu sehen; davor hatten Eltern, Freunde und Verwandte auf Stühlen wartend Platz genommen. Eins hatten alle ein wenig gemeinsam: die blasse Gesichtsfarbe. Auch, wenn das Geschwisterpaar aus Wetter versicherte, nicht nervös zu sein vor ihrem entscheidenden Auftritt, eine Art Anspannung war allen Teilnehmern anzusehen.

Immerhin hatten sie auf Tage wie solche hingearbeitet. „Wir üben in der Woche täglich ein, zwei Stunden. An den Wochenenden dann länger“, erzählen die Musikerinnen. Bei dem Regionalwettbewerb am Samstag wurde „Duo: Klavier und ein Blasinstrument“ in den Altersgruppen III, IV und V bewertet. Neun Beiträge standen für die Fachjury zur Bewertung aus und zwar aus den Stilepochen Renaissance und Frühbarock (Musik bis 1650), Barock (bis 1750), Frühklassik und Klassik (bis 1820), Romantik und Impressionismus (bis Anfang 20. Jahrhundert) sowie Formstrenge Musik des 20. Jahrhunderts (ab 1910), Klassische Moderne und auskomponierter Jazz und Kompositionen, die von der Tradition des 19. Jahrhunderts oder der der Klassischen Moderne abweichen.

Romantik und Impressionismus

Laura Marie Tölle (Querflöte) und Amelie Tölle (Klavier) hatten sich für die Sparte Romantik und Impressionismus entschieden und traten mit Fantasie C-Dur op. 79, Andantino, Alegro (Gabriel Fauré und Introduction et Rondo E-Dur op. 98a, 1. Introduction, Maestoso, 2. Rondo, Allegro vivace (Friedrich Kuhlau) vor die vierköpfige Jury. Fast 20 Minuten dauerte das Spiel der 14- und 16-Jährigen in den unteren Räumlichkeiten des Musikhauses. Erleichtert waren die beiden noch nicht so ganz, als sie die kleine Bühne unter Applaus verließen. Denn nun galt es, auf das Ergebnis zu warten; nichts Neues für die zwei, denn das war nicht ihre erste Teilnahme bei diesem Wettbewerb. Auch bis in die Landeswettbewerbe ging es schon. Dann hatte das Warten ein Ende: Über den ersten Preis dürfen sie sich freuen. Allerdings haben sie mit 21 Punkten die Weiterleitung zum Landeswettbewerb – 23 Punkte wären dafür nötig gewesen – knapp verpasst.

Insgesamt zufrieden mit dem musikalischen Tag ist Musikschulleiterin Ulrike Dittmar-Dretzler: „Wir haben sehr schöne Beiträge auf hohem Niveau hören dürfen. Auch die Stückauswahl der Teilnehmer war gut.“

Karola Schröter

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2016-01-24 17:12
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