Tage der neuen deutschen Filme im Onikon

Herdecke..  Das Onikon lädt vom 7. bis 10. Juni erneut zu den Tagen der neuen deutschen Filme ein. Zwei Komödien, ein Drama und ein Thriller stehen auf dem abwechslungsreichen Programm.

Zum Auftakt läuft am Sonntag um 18 Uhr die romantische Komödie „Beste Freunde“, in der die 35-jährige Reisejournalistin Susi Q (Katharina Wackernagel) in Nöte gerät, als ihr Geschäftspartner Mark (Sebastian Schwarz) das „hippe“ Blogger-Dasein an den Nagel hängen und bürgerlich sesshaft werden will. Die lesbische Autorin lässt sich jedoch nicht so einfach Beiseite schieben und will Mark als besten Freund zurückgewinnen.

Am Montag um 20 Uhr dringt im spannenden Thriller „Stereo“ der geheimnisvolle Fremde Henry (Moritz Bleibtreu) in das Leben des Motorradmechanikers Erik (Jürgen Vogel) ein, der den Anschein eines braven Durchschnittsbürgers erweckt, da er auf dem Land mit seiner neuen Freundin Julia (Petra Schmidt-Schaller) und deren kleiner Tochter Linda zusammenlebt. Hendrik macht ihm klar, dass die Idylle, in der er lebt, auf einer Illusion basiert.

In der Komödie „Besser als Nix“ am 8. Juni um 20 Uhr hat der Außenseiter Tom (François Goeske) irgendwo in der brandenburgischen Provinz eine etwas außergewöhnliche Beschäftigung: Er verkauft Särge und „Urnen des Monats“ an Trauernde. „Bestattungsfachkraft“ hatte ihm die freundliche Dame von der Berufsberatung ans Herz gelegt, da er gern etwas Ruhiges, mit Menschen machen will. Toms Vater Carsten (Wotan Wilke Möhring) würde ihn lieber als Metzger sehen.

Das besonders wertvolle Drama „Hirngespinster“ beschließt am 10. Juni die kleine Filmreihe. Der 22-jährige Sohn Simon (Jonas Nay) des gefeierten Architekten Hans (Tobias Moretti) fühlt sich seiner Mutter und seiner kleinen Schwester verpflichtet, als sein Vater mit der Diagnose „Schizophrenie“ in die Psychiatrie eingewiesen wird. Die Krankheit macht das Familienleben unberechenbar, und Simon tut alles, um das fragile Familiensystem aufrechtzuerhalten – bis zu dem Tag, an dem mit der angehenden Medizinstudentin Verena (Hanna Plaß) erstmals ein Mädchen in sein Leben tritt, das dem Protagonisten wirklich etwas bedeutet.