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SPD sucht weiter nach einem Kompromiss

15.12.2011 | 16:48 Uhr

Wetter.Die SPD bedauert, dass eine Erschließung des geplanten Gewerbegebietes am Stork über das Schöllinger Feld nicht möglich ist. Die SPD hatte diese Variante ins Spiel gebracht. Gescheitert ist sie an einem Grundstückseigentümer, der ein Grundstück nicht verkaufen wollte, das zur Vergrößerung des vorhandenen Kreisels zum Schöllinger Feld gebraucht wird.

Nun müsse die Stadt „leider in den sauren Apfel beißen“ und zu einer Erschließung über eine Verbindung zur Schwelmer Straße zurückkehren. So SPD-Fraktionssprecher John Fiolka. Die SPD will „keine Radikallösung“, verspricht Stadtverbandsvorsitzender Eberhard Fandrey. An der Anbindung über die Schwelmer Straße war seinerzeit bemängelt worden, dass ihr ein größerer Baumbestand zum Opfer fallen würde. Die SPD werde einen Kompromiss zwischen Ökologie und Ökonomie versuchen und die Bürger frühzeitig in den Planungsprozess einbeziehen.

Wichtig ist für die SPD auch das Verkehrskonzept für den „Volmarsteiner Süden“. Der Kreisel Köhlerstraße/Vogelsanger Straße scheitere an der Weigerung des gleichen Eigentümers wie für die Kreiserweiterung zum Schöllinger Feld. Im Umweltausschuss will die SPD einen Antrag einbringen, um eine Alternative zu finden.

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Kommentare
15.12.2011
23:39
SPD sucht weiter nach einem Kompromiss
von Schuecke.N | #1

Nicht die Stadt, sondern die SPD muß in den süßen Apfel der Anbindung über die Schwelmer Strasse beißen, und dass mit voller Absicht!
Schließlich steht die vordere Heide in der engeren Auswahl für ein interkommunales Gewerbegbiet.
Unserer Bürgermeister zumindest,(SPD) und wohl auch Herr Sell nehmen reglmäßig an den Beratungen zu den geplanten interkommunalen Gewerbegebieten teil!
Unser Kreis hat Blut geleckt und nur noch Dollarzeichen in den Augen, ebenso die meisten Bürgermeister!
Wurde bisher auch nur ein einziger Bürger im EN/Kreis gefragt ob er mit diesen Planungen auf die er überhaupt keinen Einfluss hat, einverstanden ist? Nicht einer!
Von uns gewählte Kommunalpolitiker die die Interessen der Bürger vertreten sollen, verschleudern unsere Steuergelder nach gut dünken in Projekte die von dem einzelnen Bürger weder gewollt noch gefordert wurden.
Straßenprägende Baum-Allen werden grundlos beseitigt.
Die Borg ist noch nicht mals zur Hälfte bebaut. Der Stork die vordere Heide in Planung, da denken unser lieber Herr Sell und der Bürgermeister schon weiter. Die Felder neben der Brücke sollen ebenfalls zu gegebener Zeit bebaut werden.
Gut zu erschließen, wenn der Kinderspielplatz am Loh verschwunden ist!
Über diesen Spielplatz sollte die Erschließung doch problemlos funktionieren.
Spielplatzschließungen, schon jetzt beschlossene Sache.
Schon heute wird in der Helle, durch unsere Stadt, die so ungern in saure Äpfel beißt, Sie ist SPD dominiert, das nächste Einfamilienhausgebiet zur weiteren Landschaftszersiedlung geplant, vermessen und durch Probebohrungen planerisch untersucht.
Es wurde uns bei einer Sitzung wort wörtlich gesagt, Volmarstein wird zugebaut, meckerten wir zu viel, machte man aus der Köhlerstrasse eine Einbahnstrasse und der komplette Verkehr aus Richtung Volmarstein wird über die von der Recke/Grünewalderstrasse geleitet.
Es geht nur ums Geld!
In Wetter bedeuten neue steuerliche Mehreinnahmen gleichzeitig fast immer höhere Ausgaben.
Dieses Jahr waren die Steuereinnahmen die höchsten seit Amtsantritt des Bürgermeisters!
Gleichzeitig stiegen die Mehrausgaben von geplanten knapp
2 Millionen auf über fünf Millionen Euro .
Dies ist in fast jedem früheren Haushaltsjahr so geschehen.
Steigende Einnahmen bringen um Millionen höhere Ausgaben als im vorhinein veranschlagt mit sich.
Die Politik hat sich von den wetteranern Wählern und Steuerzahlern
abgewandt.
Für sie zählen nur noch wirtschaftliche Interessen.
Der Bürger ist bedeutungslos geworden.

1 Antwort
SPD sucht weiter nach einem Kompromiss
von skippy1909 | #1-1

"Die Politik hat sich von den wetteranern Wählern und Steuerzahlern
abgewandt.
Für sie zählen nur noch wirtschaftliche Interessen.
Der Bürger ist bedeutungslos geworden."

Nun ja, sagen wir mal, ein gewisser Teil der Politik. Es gibt ja im Rat durchaus noch die eine oder andere Partei, die das Gewerbegebiet "Am Stork" nicht will.

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