SPD fürchtet „Stadt
29.08.2010 | 18:56 Uhr 2010-08-29T18:56:00+0200
Herdecke.Das von der Dortmunder Investorenfamilie Krähling geplante Einkaufszentrum auf einem Teil der ehemaligen Westfalia-Fläche ist aus Sicht der Herdecker SPD „ein deutlicher Schritt nach vorne“, so Fraktionssprecherin Nadja Büteführ. Fraktion und Partei haben aber eine Reihe von Veränderungsvorschlägen erarbeitet.
Teile der Pläne seien „richtig gut“, sagt Nadja Büteführ. Andere würden der zentralen Rolle, die das Gebiet zwischen Ruhraue und Innenstadt habe, noch nicht ausreichend gerecht. Ein „blindes Hinterherlaufen“ wie beim Bündnis aus CDU, Grünen und FDP werde es daher nicht geben, kündigt Karin Striepen an, die mit Büteführ an der Spitze der SPD-Fraktion steht.
Die Sozialdemokraten plagt eine große Befürchtung. Am Ende würden die Käufer ins neue „Quartier Ruhr-Aue“ fahren, dort ihre Einkäufe erledigen und dann wieder davon brausen. „Das darf nicht zu einer Stadt in der Stadt werden“, sagt Nadja Büteführ und fordert eine bessere Anbindung vom geplanten Einkaufszentrum zum vorhandenen Einzelhandel, aber auch von den Wegen am Ruhrufer zur Stadt. Idealerweise führe die Anbindung nicht am neuen Center vorbei sondern hindurch. Dafür seien ein paar Parkplätze verzichtbar.
Geschäfte für Schuhe, für Elektroartikel, ein Edeka und ein Fitness-Center sollen in dem Neubau gleich neben dem ehemaligen Hertie Platz finden. Nadja Büteführ lobt ausdrücklich „die größeren Einheiten“ und stellt sich an diesem Punkt klar gegen die Kritik einer Initiative, die derzeit Unterschriften gegen die Planungen sammelt. Auch Karin Striepen hofft auf neue „Frequenzbringer“, die wie einstmals das Hertie-Kaufhaus Kundschaft in die City locken.
Wohnungen eher ge-
fragt als Pflegeplätze
Genau ansehen wollen sich die Sozialdemokraten die Pläne für eine Seniorenresidenz in dem neuen Center. Für Wohnen im Alter sind sie zu haben, den vorgesehenen hohen Anteil an Pflegeplätzen aber stellen sie in Frage. „Bei uns haben sich viele Senioren gemeldet, die dort lieber wohnen als gepflegt werden wollen“, berichtet Nadja Büteführ über Reaktionen nach der ersten öffentlichen Vorstellung des Bauvorhabens.
Weitere Wünsche der SPD: Vielleicht ein paar Parkplätze weniger und dafür ein schönerer Platz zwischen den Geschäften, möglichst ein paar Arbeitsplätze mehr und eine städtebaulicher Vertrag zwischen Stadt und Investor.
Die politische Beratung startet in dieser Woche am Donnerstag im Umweltausschuss.
18:57
Konstruktives sehe ich bei der SPD LEIDER nicht. Da steht nur, dass sie sich fürchtet. Deshalb kann Jamaica ja allen Schund als Erfolg verkaufen.
23:47
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11:35
Bei der Hauptseite Herdecke fehlt die halbe Überschrift zu diesem Artikel ;)
09:24
Wobei sich das Gute erst noch herausstellen muss. Dann sagen die gleichen Leute hinterher Hätten wir es mal gelassen. Aber so ist Herdecke.
07:47
Das eine schliesst ja das andere nicht aus, Jung und Alt gehören zusammen. Neben Pflegeplätzen in einer Seniorenresidenz können ja auch Wohnungen für betreutes Wohnen geplant und gebaut werden.
Beim Wohnraum für junge Familien müssen aber unbedingt die Kosten beachtet werden. Welche von den jungen Leuten verdienen heute soviel, dass sie eine Wohnung oder ein Reihenhaus problemlos finanzieren können, Leerstand gibt es in Herdecke genug. Trotzdem sollten beim kostengünstigen Bauen keine Karnickelställe dabei heraus kommen, wie zum Teil in Westende geschehen.
Auf jeden Fall ist es aber gut, dass es ein Vorwärts auf dem grossen Gelände von Hertie und Westfalia gibt.
07:30
Wer im Glashaus sitzt ...
22:42
hey deffner du depp da
erstmal sicher in wort und schrift werden, bevor hier die weltlage am kaffeetisch diskutiert wird...
im übrigen muss herdecke gleichermaßen attraktiv für junge familien wie für die alten werden
demographischer wandel usw.
21:23
Man sollte die Seniorenresidenz nicht in Frage stellen.
1) Es gibt in Herdecke zuwenig Pflegeplätze wartezeiten beim GVS sind zuhoch
2) Konkurens belebt das Geschäft
Dies muß auch die SPD einsehen die gleichen Leute sitzen bestimmt auch beim GVS im Vorstand.