Söhne missbraucht: 46 Monate Haft
27.03.2008 | 17:25 Uhr 2008-03-27T17:25:40+0100Wetter. (sam) Plötzliches Geständnis: Vor dem Hagener Landgericht konnte sich ein Wetteraner (49) gestern zu dem Geständnis durchringen, zwei seiner Söhne missbraucht zu haben. Die Strafe: Drei Jahre, zehn Monate. ...
... Bis zum Haftantritt befindet er sich auf freiem Fuß - was das Jugendamt auf den Plan bringt.
Ab 1987 hatte er sich regelmäßig an zwei seiner heute sechs Kinder vergangen. Zuletzt sollte er seine Enkelin (5) missbraucht haben. Gestern, am zweiten Verhandlungstag, das unerwartete Geständnis. Die überwiegend verjährten Übergriffe auf zwei Söhne räumte der zuvor unbestrafte Mann ein, nicht aber den von Sachverständigen für glaubhaft befundenen Vorwurf bezüglich der Enkelin. Dieser Punkt der Anklage wurde eingestellt. Übrig blieben fünf nicht verjährte Taten zu Lasten eines Sohnes, der seinen Vater gar nicht hatte anzeigen wollen. Das, was dem weiteren Opfer - der zweite Sohn und Vater der Fünfjährigen - angetan worden war, konnte nicht mehr bestraft werden. Dabei hatte gerade er gelitten, war als Teenager weggelaufen, hatte wegen der Übergriffe einen Suizidversuch unternommen, war in der Jugendpsychiatrie gelandet, später im Kinderheim und galt bis gestern im Kreise der "harmonischen" Familie als "psychisch kranker Lügner", wie es die Anklägerin in einem engagierten Plädoyer darlegte.
Letztlich wurde der Haftbefehl gegen den Wetteraner, der wegen Fluchtgefahr in U-Haft gesessen hatte, außer Vollzug gesetzt. Er konnte vorerst gehen - zurück in den Kreis der Familie, zurück zu zwei anderen Söhnen (7 und 12). Im Gespräch mit der WR bezeichnete Ignaz Schneider, Fachbereichsleiter für Jugend und Soziales der Stadt Wetter, diese Entscheidung als bedenklich, auch wenn er das Urteil mitnichten kritisiert. "Wir müssen darauf reagieren, dass er jetzt zuhause ist, dafür sorgen, dass die Kinder vor einem möglichen Missbrauch durch ihn geschützt werden. In erster Linie müssen wir jetzt das Gespräch mit der Mutter suchen, wie sie uns glaubhaft macht, dass sie die Kinder vor ihm schützt." Und: "Wir sind für die Kinder da - um sie zu schützen."
15:39
bei sowas kireg ich das kotzen, die kinder sollten auch vor der mutter geschüzt werden, frage mich wenn die mutter es wusste wieso wurde sie nicht angezeigt und verklagt ???
07:16
Ihr glaubt doch wohl nicht das die Mutter (die von allem wußte)Ihre Kinder schütz!!Unverantwortlich den wirder zu den Kids zu lassen!!Ich kenne die Familie(Nachbarn(leider)) und ich mache mir sorgen um die anderen kinder!Das man so einen wieder auf freien Fuß läßt