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Seite an Seite für Bahnhof kämpfen

02.04.2010 | 15:10 Uhr

„Es bewegt sich was bei der Bahn”, freuen sich Walter Knipscheer und Peter-Christian Zinn.

 Die Vorsitzenden des wengerschen Vereinsrings und des SPD-Ortsvereins sind nach den ausgedehnten Protestaktionen der letzten Wochen und unzähligen Telefonaten zuversichtlich, dass die Ruhrtalbahn bald wieder in Wengern Halt machen wird.

Rückblende: Im Februar schockte die Nachricht, dass die beliebte Museumsbahn und der historische Schienenbus nun definitiv nicht mehr am Bahnhof Wengern-Ost halten werden, das Dorf an der Ruhr. Grund dafür ist eine unklare Vertragslage zwischen der Deutschen Bahn als Eigentümer und der TouristikEisenbahn Ruhrgebiet (TER) als Nutzer des Bahnhofs. Diese bestand zwar schon seit fast 30 Jahren, trat nun aber im Zuge von Umstrukturierungen bei der Bahn zu Tage.

Nach Bekanntwerden dieser Nachricht reagierten SPD und Vereinsring schnell in einer gemeinsamen Aktion: So stellte die SPD einen Musterprotestbrief ins Internet, „der zu einem Besucheransturm auf unsere Webseite führte”, berichtet Peter-Christian Zinn. „In der ersten Woche nach Veröffentlichung besuchten rund 2 300 Leute unsere Homepage.”

TER-Geschäftsführer

kommt nach Wengern

Aber auch außerhalb des Internets waren die Kämpfer aktiv. Sie sammelten Unterschriften für den Erhalt des Bahnhofes, bei den dem Vereinsring angeschlossenen Vereinen genau so wie samstags an den Infoständen der SPD. „Über 600 Unterschriften haben wir so zusammen bekommen”, ist Walter Knipscheer sichtlich erfreut.

Der Lohn der Mühe: „Nach Auskunft des Geschäftsführers der TER geht es jetzt voran”, so Zinn. „Die TER hat nun endlich die nötigen Unterlagen erhalten, um die Investitionen in den Bahnhof abzuschätzen.” Und Walter Knipscheer ergänzt: „Damit können die Vertragsverhandlungen endlich richtig beginnen.”

Wer nun noch genauer wissen möchte, wie es überhaupt zur Schließung kam und wann voraussichtlich die Ruhrtalbahn wieder in Wengern Halt macht, der ist zur Informationsveranstaltung am Mittwoch, 14. April, ab 19 Uhr in die Elbschehalle eingeladen. Dort wird der Geschäftsführer der TER, Bernd Haberhausen, zusammen mit einem Vertreter der Stadt Wetter und der Ruhrtalbahn als Betreibergesellschaft über den dann ganz aktuellen Stand der Dinge berichten.

DerWesten

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Kommentare
08.04.2010
20:15
Seite an Seite für Bahnhof kämpfen
von Leser88 | #8

Klasse.
Anders geht es auch nicht. Diesen Mist kann doch keiner mehr lesen.

08.04.2010
16:06
Seite an Seite für Bahnhof kämpfen
von Branz Feckenbauer | #7

Penetranz und Uneinsichtigkeit ist kein Ersatz für logisches Denken. Und auf Beleidigungen verzichten, das geht auch nicht bei combo59.
Du hast -wie Deine Antworten belegen- nichts Neues gelernt und ignorierst den richtigen Sachverhalt

Beleidigungen sind die Argumente derer, die Unrecht haben.
Unter solchen Bedingungen bin ich aber nicht mehr bereit, mir meine kostbare Zeit im Forum stehlen zu lassen.
Damit beende ich den Disput - egal was von combo59 noch kommt! Ich werde es nicht mehr kommentieren.

04.04.2010
20:21
Seite an Seite für Bahnhof kämpfen
von combo59 | #6

Träum weiter, du schnallst doch eh nichts! Willst de ja auch gar nicht, da de dann keinen mehr anmachen könntest! Dadurch erübrigten sich ja deine Kommentare.

04.04.2010
17:45
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von Branz Feckenbauer | #5

ja und was hat das eine mit dem anderen zu tun? Schwachmat

04.04.2010
12:22
Seite an Seite für Bahnhof kämpfen
von combo59 | #4

Branzel du bist einfach nur peinlich, und unwissend!
Roland Koch, Redakteur. 19. 02. 2010
Von Aufgewärmten, von einer Mensa, und einer Koalition.
Ich zitiere mal ein Stückchen!
Ausgesprochen behäbig hingegen agierte die wettersche Verwaltung in der Behandlung des Bahnhofs Wengern-Ost. Schon im Oktober letzten Jahres (!) machte die deutsche Bahn AG auf den für Fahrgäste nicht mehr sicheren Bahnsteig aufmerksam und kündigte an, einen Halt des Museumszuges nicht mehr zu genehmigen. Im Spiel um Kosten und Sanierung sind hier einige Akteure am Zuge, doch über den drohenden Verlust einer touristischen Aktraktion informierte die Stadt erst letzte Woche.
Etwas mehr und rechtzeitige Öffentlichkeit hätten dem Bahnsteig und dem Museumszug jedoch nicht geschadet. Schon im April beginnt die Saison, doch die Stadt bemüht sich erst jetzt zu einem Lamento. Wer, bitte schön soll sich denn für eine Sache einsetzten, wenn der Zug schon längst abgefahren ist? Tja, was jucken die Touristen(?) wenn doch der Landtagswahlkampf mit einbezogen werden kann! Aber Branzel wie immer Oberschlau.

04.04.2010
09:06
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von Branz Feckenbauer | #3

Combo wieder einmal Halbwahrheiten und Halbwissen.Der Bahnhof ist schon seit mitte letzten Jahres geschlossen und das hat jeder gewusst. Es stand nämlich gross dran.

04.04.2010
00:27
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von Otto99 | #2

Hat die Wengeraner SPD irgendwelche Unterschriftensammlungen in anderen Stadtteilen, z.B. gegen den Stork interessiert? Warum sollen wir jetzt für Wengeraner Interessen unterschreiben?

03.04.2010
12:57
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von combo59 | #1

Die Schließung war seit Oktober bekannt, wieso wurde da nicht gehandelt, liebe SPD? Ich verstehe, Wir standen nicht vor den Landtagswahlen! Ist natürlich ein gewichtiges Argument.

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