Schüler entwarfen Kreisel-Objekt
19.02.2010 | 16:18 Uhr 2010-02-19T16:18:00+0100In der Sitzung des Ausschusses für Bauen und Planen Anfang Februar stand unter anderem ein Vorschlag für die Gestaltung des Kreisels bei der Hertie-Immobilie auf der Tagesordnung.
Diskutiert wurde ein Entwurf des Kunstleistungskurses der Klasse 13 des Friedrich-Harkort-Gymnasiums.
Kunstlehrer Ulrich Heimann erläuterte die von Schülern im Zuge eines Wettbewerbes des Kunstleistungskurses erarbeitete Idee anhand von Grundrissen, Schnittzeichnungen und Bildern. „Überlegungen hierzu waren, dass das Kunstobjekt auch junge Leute ansprechen soll und dass ein Ortsbezug erkennbar sein muss”, erläuterte Heimann. So erinnern die farbigen Elemente zwischen den etwa 20 Edelstahlstangen an die Form der Grundmauern der Herdecker Stiftskirche.
Jetzt sollen Kosten
geschätzt werden
Die Verwaltung wurde vom Ausschuss einstimmig beauftragt, die Realisierbarkeit des Kunstwerks zu überprüfen und eine Kostenschätzung vorzunehmen, wobei auch der Wunsch vorgebracht wurde, die beteiligten Schüler bei der weiteren Planung mit einzubinden.
10:11
Irgendwie schon traurig, was Erwachsene für Äußerungen von sich geben!
Man sollte sich einfach mal daran erfreuen, dass Jugendliche sich für weit mehr als nur für Computerspiele und Alkohol interessieren, wie es so oft beklagt wird!
Und es ging in diesem Wettbewerb mit Sicherheit nicht darum, einen Finanzplan aufzustellen, denn dafür gibt es, wie schon oben genannt, Experten!
Und bevor Äußerungen um das Bildungsniveau gemacht werden, sollte man vorher nachdenken, was man nun in seinen Kommentar schreibt!
Also, erfeut euch an den Jugendlichen, die sich für die Stadt und für kulturellen Dinge interessieren!
14:46
schade, da bringen sich junge bürger dieser stadt aktiv ein und ihr vorschlag wird teilweise nur defizitär diskutiert. mehr respekt und weniger seitenhiebe über bildungsniveau würde sicherlich ein besserer umgang miteinander sein. bestimmt verstünden die beiden jungen männer wichtige gründe, die gegen die umsetzung sprechen aber müssen sie ihre bereitschaft, sich mit ihrem entwurf der öffentlichkeit zu stellen, mit den teilweise eher rüden seitenhieben auffangen. in der vergangenheit sind in dieser stadt schon traumtänzerische entwürfe von profis präsentiert worden. ganz im sinne von 6: auf dem foto sind zwei ernstzunehmende mitglieder unserer gesellschaft, die im übrigen auch zur öffentlichen hand gehören
10:47
Habe ich nicht von einem Sponsor gesprochen und impliziert der davorstehende Satz nicht, dass die städtischen Finanzen ein solches Vorhaben nicht zulassen, weshalb nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten gesucht werden muss?
Eine offtopic-Bemerkung: Zwigespalten scheint mir die Aussage zum guten Bildungsniveau eines Abiturienten in dem einen Post und im anderen Post der Vorschlag das Kunstwerk auf dem Schulhof zu errichten (wo die Finanzierung nicht weniger fraglich ist). Entweder werden die lieben Kleinen in den Sandkasten geschickt und dürfen nur auf ihrem schön bunten kindergerechten Boden arbeiten, oder die angehenden Abiturienten werden als ernstzunehmende Mitgieder der Gesellschaft betrachtet.
09:21
Ich hoffe, dass das Projekt gerade an der finanziellen Situation der Stadt scheitern wird.
Denn unter dem derzeitigen Haushaltsdefizit, sollte die Stadt Herdecke wahrlich andere Prioritäten als Kunstwerke für Verkehrskreisel setzen.
Dies dürfte auch im Interesse der Schülerinnen und Schüler sein.
Diesen dürfte, (da sie die Schule ja nun fast abgeschlossen haben), im Grunde auch klar sein, dass Geld nur in den Fällen ausgegeben werden kann, in denen auch welches vorhanden ist.
Ein Kunstobjekt zu entwerfen, ohne sich über die Finanzierung dessen Realisierung Gedanken gemacht zu haben, entspricht unter Umständen nicht ganz dem Bildungsniveau eines Abiturienten. Aber sicherlich ist es einfacher, ein Objekt lediglich zu enwerfen und die Finanzierung sodann der öffentlichen Hand zu überlassen.
08:58
Diese Skulptur würde einen ansprechenden und adäquaten Eingang zu der neuen Stadtmitte bilden, vorausgesetzt, dass aus Westfalia und der im letzten Jahr auf den Weg gebrachten Umgehungsstraße bald mehr wird, als heiße Luft und Spesen.
Die Bedenken der Ablenkung für Autofahrer teile ich. Es wird Aufgabe der Verwaltung sein, zu prüfen, ob so ein Gebilde an der Stelle rechtlich möglich ist.
Es wäre schade, wenn schlussendlich das Projekt an der finanziellen Situation der Stadt scheitern würde. Aber vielleicht findet sich ja auch ein Sponsor ?
08:51
Stellt den Sackträger dort auf! Dann kostet es nicht viel.
08:28
Selbst wenn ein Ortsbezug durch die Anordnung der Stahlstangen erzeugt werden soll, so frage ich mich, inwieweit sich dieses Kunstobjekt im Übrigen in unser Stadtbild einfügt.
Von mir aus können die Schülerinnen und Schüler der FHS das Kunstwerk gerne auf ihren (ohnehin schon bunten) Schulhof stellen. In das Stadtbild passt dieses Werk jedoch auf keinen Fall.
Man sollte zudem bedenken, inwieweit das Kunstwerk ortsfremde Autofahrer ablenkt.
Aber vielleicht sehe ich das ganze ja auch zu engstirnig. Das Kunstwerk könnte ja auch so wunderschön sein, dass es endlich ein paar solvente und zuverlässige Investoren für das Westfaliagelände nach Herdecke lockt.
05:43
Das Kunstwerk sieht ja auf dem sehr kleinen Foto sehr gut aus, herzlichen Gückwunsch.
Hier aber eine Bitte, die Kosten sollten sachgerecht kalkuliert werden so wie es in Handwerk und Industrie üblich ist. Geschätzt werden kann, wieviele Eier Omas Hühner bis Ostern legen werden.