Salbung mit geweihtem Öl soll Kranken Hoffnung spenden

Herdecke..  Das Sakrament der Krankensalbung wurde am Samstag in der katholischen Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus in Herdecke gespendet. Diese heilige Handlung findet seit über 40 Jahren auf Initiative der Caritas-Konferenz Herdecke regelmäßig im Frühjahr statt. Mitglieder der Caritas hatten auch die von der Kantorei musikalisch begleitete heilige Messe vorbereitet. Trotz des schlechten Wetters waren etwa 80 Gemeindemitglieder der Einladung der Pfarrcaritas gefolgt, die auch die Fahrmöglichkeiten für gehbehinderte Personen beschafft hatte. Die Jugend der Johanniter war ebenfalls im Einsatz und kümmerte sich vor allem den Transport von Rollstuhlfahrern und –fahrerinnen. Auf diese Weise konnten auch eine Reihe von Senioren aus den beiden Altenzentren an der Feierstunde teilnehmen.

Die Krankensalbung gehört zu den sieben Sakramenten der katholischen Kirche und ist ein Zeichen der Hoffnung. Dabei wird der Kranke durch Handauflegung dem Schutz und Segen Gottes anvertraut. Außerdem salbt der Priester mit vom Erzbischof am Gründonnerstag geweihten Olivenöl die Stirn und die Hände der Person. Schon vor Jahrtausenden war die Salbung mit Öl zur Stärkung und Heilung üblich.

Im Anschluss an die heilige Messe hatte die Pfarrcaritas zu einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und reichlich gespendetem Kuchen in das Pfarrheim eingeladen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte dabei Dorothea Wenning am Klavier. Elisabeth Wader, Vorsitzende der Caritas-Konferenz Herdecke, bedauerte, dass auf Grund der steilen Treppe im Pfarrheim nicht noch mehr Kirchenbesucher teilnehmen konnten. Sie wünscht sich daher, dass bald ein Aufzug eingebaut wird, damit vor allem auch Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer und -fahrerinnen problemlos in den Gemeindesaal im ersten Obergeschoss gelangen können.