Rotarier denken international
11.08.2009 | 18:30 Uhr 2009-08-11T18:30:00+0200Von Haus aus ist er Zahnarzt. In vielen Ländern der Welt hat er als medizinischer Helfer gewirkt. Kein Wunder, dass Günther König den Rotary Club Wetter-Herdecke Ruhrtal ermuntert hat, auch weiterhin über den Tellerrand des eigenen Clubs hinauszublicken.
Für ein Jahr ist der Zahnarzt aus Lemgo zum Governor und somit zum Kopf der 73 Clubs im Rotary-Distrikt mit der Nummer 1900 und mehr als 3800 Mitgliedern gewählt worden. Beim Antrittsbesuch im Club für Wetter und Herdecke warb er jetzt dafür, am internationalen Charakter der Organisation festzuhalten. In Nepal, Ghana oder auch Guatemala hat er selbst mit Rotary und seinem medizinischen Sachverstand helfen können.
Für den Club fand er lobende Worte. „Ich habe ein wohlbestelltes Haus vorgefunden”, ließ König im Zweibrücker Hof die Mitglieder wissen. Der Club in Wetter und Herdecke nehme den Jugendaustausch gerade wieder auf und könne international wie örtlich auf erfolgreiche Aktionen verweisen. Darunter findet sich die Finanzierung des Projektes „Mein Körper gehört mir” für alle Grundschulen in Wetter und Herdecke, aber auch die Hilfe für Tsunami-Opfer.
Künftig müsse Rotary noch attraktiver werden, so der Anspruch des Governors. Zeitgemäße Formen der Geldgewinnung etwa über Partner im Internet zählen für ihn dazu. „Zum Wirken Können braucht es Geld”, so Günther König, „und Leute”.
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