Rock auf der Bühne, Rasten am See
01.07.2012 | 18:32 Uhr 2012-07-01T18:32:00+0200
Wetter. So verzückt wie der kleine Nico war wohl sonst keiner. Kurz nach 22 Uhr enterte der Neunjährige die Kulturbühne und machte bei Ben Wild und seiner wilden Band mit. Ein Höhepunkt eines an Höhepunkten nicht armen Seefestes. Nur das Feuerwerk war nicht ganz das, was angekündigt worden war.
Prächtig war es schon. Langanhaltend auch. Und laut. Nur die Spiele unmittelbar auf dem Wasser blieben aus. Warum, konnte nicht einmal der Veranstalter sagen. Der Zufriedenheit von Rainer Zimmermann von der Stadt konnte das keinen Abbruch tun: Das 17. große Seefest am Ufer des Harkortsees war gut besucht und sogar besser bestückt als im Vorjahr. Und das trotz Konkurrenz von anderen Veranstaltungen.
Die Vereine tragen das Fest seit vielen Jahren. Ganz besonders die DLRG, die ihr eigenes Fest neben dem Seefest ausrichtet. Hier verdient das Seefest ganz besonders seinen Namen: Seit 51 Jahren dreht sich im rot-weißen Motorschiff „Klaus“ die Schraube. Zum Ausflugsboot wurde es für die zwei Seefesttage. Nicht nur aufs Wasser. sondern letztlich ins Wasser führte die Fahrt mit dem Bananenboot. Am Ende gab’s zur Gratisfahrt ein Gratisbad im Harkortsee.
Beim Essen und Trinken hatten die Besucher die große Auswahl. Beim Programm auch. Sportvereine präsentierten sich ebenso wie die Parteien oder auch kommerzielle Anbieter von Schmuck, Verpflegung oder Luftballons.
Wenig Ärger am Rande
Mitreißend war nicht nur das Programm auf der Kulturbühne. Partystimmung herrschte auch auf dem Seeplatz vor der Seebühne. Zuschauen und Zuhören ließ sich dabei von der Entenwiese. Nur wenige Fleckchen blieben frei. Zwei Platzverweise, „ansonsten völlige Ruhe“, lautet die Bilanz der Polizei. So soll ein Seefest sein.
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