Politisches Nachtgebet in Grundschöttel

Wetter..  Ukraine-Konflikt, IS-Truppen, islamischer Staat und Salafisten, Bootsflüchtlinge, Asylsuchende und Pegida: Die Schlagworte überschlagen sich, und manchem klingeln schon die Ohren davon. Andere wenden sich lieber ab.

In der evangelischen Kirche gibt es die in den sechziger Jahren gewachsene Tradition des „politischen Nachgebets“: Im Leben jeder Gemeinde soll es einen Ort geben, an dem man ganz bewusst diese alltäglichen Probleme, die einem begegnen und die einen belasten, anschaut. In einer Andacht bringen die Christen sie mit ihrem Glauben ins Gespräch. Sie versuchen, aus diesem Glauben heraus eine Haltung zu gewinnen. Erst dann können sie mit gutem Grund gemeinsam handeln und etwas tun. Aber genau das sollte danach dann auch geschehen.

Auftakt am Mittwoch

An diese Tradition knüpft das politische Nachgebet an, das am Mittwoch, 4. Februar, um 19.30 Uhr das erste Mal im Gemeindehaus der Christuskirche in Grundschöttel stattfindet. Die Begegnung ist für jedermann offen, der sich im Geist der Toleranz und der Nächstenliebe austauschen möchte. Die Veranstaltung ist der Auftakt einer Reihe, die nun monatlich stattfinden soll. Sie wird organisiert von Lothar Bücken, Pfarrer Thorsten Christian Hansen und Saskia Koll.