Politik will Lichtburg mehr beachten

Wetter..  Die Lichtburg stellte kürzlich im Schul- und Kulturausschuss ihren Geschäftsbericht 2014 vor. Nach den jüngsten Ereignissen (wie berichtet gab es „Wachrüttler“ durch Zuschuss-Kürzungen und Organisationsänderungen) sieht sich das unabhängige Kulturzentrum wieder in der Spur, 40 neue Mitglieder in den vergangenen Wochen bestätigen dies laut Christian Müller-Espey. Der Geschäftsführer sagte zu, dass sich die Lichtburg mehr in kulturpolitische Debatten in Wetter einbringen wolle. Den Vorschlag der Grünen von Karen Haltaufderheide, einen Vertreter als ständiges Ausschuss-Mitglied zu verpflichten, nahm Vereinsvorsitzender Ekkehard Meinecke erfreut zur Kenntnis. Mit Verweis auf Personalknappheit lehnte er dies aber ab. Seine Kompromiss-Idee: Die Lichtburg werde die Lokalpolitiker regelmäßig über Projekte informieren, was alle Fraktionen befürworteten. „Die Kultur ist hier im Ausschuss in der jüngeren Vergangenheit etwas zu kurz gekommen“, sagte Rosi Wolf-Laberenz (SPD).

SPD sagt Verein Unterstützung zu

Kurz darauf schickte ihre Partei eine Mitteilung heraus, wonach sich die Lichtburg und SPD intensiv ausgetauscht hätten. Da es laut Meinecke „bei der Stadtverwaltung schon lange keinen festen Mitarbeiter mehr für Kulturarbeit gibt“, müsse der Verein zwecks neuer Akzente stärker als zuletzt kulturpolitische Diskussionen anstoßen. „Zu allererst kommen immer Ideen und Konzepte, die Finanzierung ist dann die zweite Frage.“ Das bestätigten Bürgermeister Frank Hasenberg, Parteichef Peter Zinn und Fraktionsvorsitzender Dirk Fröhning, die die Lichtburg weiter unterstützen wollen.