Plattform im Ruhrvorland auf Prüfstand

Herdecke..  Beim Baustellenrundgang der CDU über das ehemalige Westfalia-Gelände sagte Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster, dass sie die geplante Plattform über dem Wasser im Ruhrvorland noch einmal auf den Prüfstand stellen will. „Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Einerseits halte ich diese Idee für ein architektonisches Highlight, womit Herdecke vor allem Auswärtige anziehen könnte. Andererseits kenne ich die Kritik daran und den Verweis auf die schlechte Haushaltslage.“

In den nächsten Monaten soll das Ufer mit dem Fuß- und Radweg zwischen Quartier Ruhraue und Viadukt fertig gestaltet werden. 1,6 Millionen Euro stehen für den gesamten Abschnitt ab Kanu-Club dafür im Haushalt bereit, 70 Prozent Fördermittel werden erwartet. Genau diese Chance sollte man berücksichtigen, so Strauss-Köster. Allerdings sei auch der Eigenanteil der Stadt (30 Prozent der 142 000 Euro teuren Plattform) diskussionswürdig.