Pillen gegen Krätze

Wetter..  Nachdem im Johannes-Zauleck-Haus vor kurzem erneut die Krätze ausgebrochen ist, haben das Gesundheitsamt des Ennepe-Ruhr Kreises und der Träger des Altenheims, die Diakonie Mark-Ruhr, beschlossen, als Gegenmaßnahme eine Behandlung mit dem Medikament „Ivermectin“ durchzuführen.

Am vergangenen Freitag nahmen zeitgleich alle Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Angehörigen und die Mitarbeitenden das Medikament ein. Es ist gut verträglich und wird auch vom Robert-Koch-Institut zur Behandlung der Krätze in Heimen ausdrücklich empfohlen. Das Haus blieb anschließend bis Sonntagmittag geschlossen. Seit dem können alle Angehörigen, die im Vorfeld von Heimleiterin Heike Fellensiek informiert worden waren, nach Vorlage eines Attests zu Besuch kommen.

Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt hat das Johannes-Zauleck-Haus zweimal eine offene Sprechstunde angeboten. Darin wurden alle Fragen rund um die Erkrankung beantwortet. Selbstverständlich stehen das Gesundheitsamt (Manuela Fuchs 02302/ 922271) und Heike Fellensiek ( 9196121) allen Angehörigen auch telefonisch für Rückfragen zur Verfügung.

Heike Fellensiek: „Die Unannehmlichkeiten bitte ich zu entschuldigen. Wir haben direkt nach dem ersten Auftreten gehandelt und verschiedenste Maßnahmen eingeleitet.“