Pater spricht über Leitbilder und Wirklichkeit
08.05.2011 | 16:07 Uhr 2011-05-08T16:07:00+0200
Volmarstein.Das Jahr 2010 war in der Evangelischen Stiftung Volmarstein geprägt von personellen, organisatorischen und thematischen Grundsatzentscheidungen. Beim traditionellen Jahresempfang am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von behinderten Menschen stellte Vorstandssprecher Jürgen Dittrich die wichtigsten Akzente und Veränderungen des Jahres vor. Er erinnerte an den Abschied des kaufmännischen Vorstands Ulrich Neumann, der nach 37-jährigem Dienst in den Ruhestand trat. Zudem wurde die Organisation der ESV nach intensiven Beratungen in 2010 zu Beginn des jetzigen Jahres neu strukturiert. Die vielschichtigen Kernaufgaben gliedern sich nun in fünf Geschäftsbereiche: Wirtschafts- und Servicebetrieb, Service Betriebswirtschaft, Medizin, Rehabilitation und Wohnen.
Gastredner Pater Marian Reke, Prior der Abtei Königsmünster referierte zum Thema „ Damit ein Leitbild nicht zum Leidbild wird. Anmerkungen zum Umgang mit Idealen“. Dabei ging Reke der Frage nach, wie man als Mitarbeíter damit umgeht, wenn auf der einen Seite das Leitbild der Arbeit als Ideal steht, auf der anderen Seite die ernüchternde Einsicht, dass die Realität andere Herausforderungen bietet.
Besonders hervorgehoben wurde beim Jahresempfang die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Stiftung. Zwei Gruppen nahmen stellvertretend für alle am Empfang teil. „Ohne Ihre engagierte und tatkräftige Unterstützung, könnten Angebote wie das Café Mittendrin oder unser Projekt Wasserspaß nicht realisiert werden“, so Jürgen Dittrich. Zum Dank erhielten die Gäste einen Gutschein für das Stiftungscafé.
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