Onikon zeigt Kinderfilm und Wenders-Doku

Herdecke..  Mit „Quatsch und die Nasenbärbande“ kommt ein kunterbuntes Märchen zum Lachen und Staunen ins Onikon. Der nostalgische und zugleich moderne Film besticht durch kindliche Fantasie – ein Riesenspaß vor allem für die Jüngsten, aber auch für die ganze Familie.

Inhalt: Das Leben der Kinder von Bollersdorf könnte so schön sein, wenn der Ort wegen seiner Durchschnittlichkeit nicht von der Gesellschaft für Konsumforschung entdeckt worden wäre. Zumal hier neue Produkte getestet werden sollen. Das Abenteuer der sechs Kindergartenknirpse und des putzigen Nasenbärs Quatsch ist heute und morgen jeweils um 15 Uhr zu sehen.

„Das Salz der Erde“

Soeben wurde der renommierte deutsche Regisseur Wim Wenders zum dritten Mal für einen Oscar in der Sparte „Dokumentarfilm“ nominiert. Zusammen mit dem Brasilianer Juliano Ribeiro Salgado entstand der Film „Das Salz der Erde“, eine Hommage an den meisterhaften Fotografen Sebastiao Salgado mit ebenso grausamen wie schönen, unvergesslichen Bildern.

Salgado hat mit beeindruckenden Fotoreportagen den Blick auf die Welt geformt; er war Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte – von internationalen Konflikten und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Darüber wäre er seelisch fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: „Genesis“. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten auf der Erde. Der Film darüber läuft am morgigen Sonntag um 11.15 Uhr als Matinee-Vorstellung, wie immer mit Kaffee, Sekt und Croissants.