Nahversorgung wichtig am Schnee

Nahversorgung auf dem Schnee. „Die wirtschaftliche Inkompetenz des Grünen Peter Gerigk zeigt sich, wenn er dazu rät, dem ,Profitinteresse’ eines Investors nicht nachzugeben. Der Investor, die Harpen AG, hält eine Mindestgröße von 1100 qm Verkaufsfläche für betriebswirtschaftlich notwendig. Wir leben in der realen Wirtschaft und nicht in einem Traumhaus, wirtschaftliche Notwendigkeiten sollten wir akzeptieren. In einem Gespräch mit der Schneer Bürgerinitiative im August 2014 hat gerade Herr Gerigk betont, wie stark er sich für eine Nahversorgung auf dem Schnee einsetzen wollte. Dabei hielt er eine Verkaufsfläche von ca. 1000 qm durchaus für vorstellbar. Sind 100 qm wirklich die Hürde, die man nicht überspringen will?

Nach meinem Kenntnisstand haben der Regionalverband und die Stadt Dortmund keine Einwände gegen die Verkaufsfläche von 1100 qm erhoben. Herdecke sollte also die Bauplanung Wittens nicht weiter behindern. Schließlich sind viele Herdecker Bürger Bewohner des „Schnees“ und auf eine funktionierende Nahversorgung angewiesen.


Zu Recht führt Herr Prinz in seinem Leserbrief vom 25. März an, wie stark der REWE-Markt in Kirchende überlastet ist. Die Zufahrt zu diesem Markt und die Parksituation sind schon ein Abenteuer. Nicht jede Familie Auf dem Schnee hat die Möglichkeit, mit dem Auto nach Kirchende zu fahren. Dabei will man den Individualverkehr doch auch zurückfahren (Ziel vor allen Dingen der „Grünen“). Eine junge Mutter erzählte, dass sie mit Kind und Kinderwagen mit dem Bus vom Schnee nach Kirchende mit der langen Verweilzeit im REWE-Markt und zurück mindestens drei Stunden benötigt.

Es gibt viele behinderte und auch ältere Menschen, deren Mobilität nicht mehr sehr ausgeprägt ist.

Nahversorgung „Auf dem Schnee“ und die Gemeinschaft Hackertsbergweg/Schnee