Mütter ersetzen Schulweg-Ampel
09.06.2010 | 17:47 Uhr 2010-06-09T17:47:00+0200
Volmarstein.Wenn die Kinder Naja, Maurice, Madeleine und Raphael sich morgens auf den Weg zur Grundschule machen, ist schon nach wenigen Metern Schluss. Denn die Fußgängerampel an der Ecke Grundschötteler Straße/Steinkampstraße ist seit letzter Woche Mittwoch ausgeschaltet. Ohne die Mütter, die den Grundschülern morgens und mittags über die vielbefahrene Bundesstraße helfen, könnten die Kinder nicht gefahrlos zur Schule gehen.
„Seit letzten Mittwoch funktioniert die Fußgängerampel nicht. Deswegen stehe ich morgens um 7.40 Uhr und mittags um 11.30 Uhr und 12.30 Uhr hier, um meine und andere Kinder über die Straße zu lotsen“, sagt Stefanie Bouillon. Wie sie kommen auch Petra Kundt, Mirja Sauer und etliche andere Mütter seit Tagen regelmäßig zu der abgeschalteten Fußgängerampel und stoppen die Autofahrer mit Walkingstöcken, damit die Kinder über die Straße können. „Wir sind ja eigentlich froh, dass wir diese Ampel haben, obwohl sie immer mal wieder zwischendurch streikt. Aber die Situation jetzt geht gar nicht mehr“, so Mirja Sauer.
Und Stefanie Bouillon ergänzt: „Viele Mütter fahren ihre Kinder inzwischen mit dem Auto zur Schule, aber das kann ja keine Lösung sein.“ Ihr erster Weg hatte zunächst zur Polizei geführt, in deren Einflussbereich es aber nicht liegt, die Ampel wieder einzuschalten. „Die Polizei hat uns gesagt, dass der zuständige Landesbetrieb Straßen NRW die Ampel nicht einschaltet, weil die Fahrbahnmarkierung noch fehlte“, so Petra Kundt, Mutter des Zweitklässlers Raphael.
Problem bei Polizei
und Stadt bekannt
Die Polizei bestätigte auf Nachfrage, dass wiederholt Anrufe von besorgten Müttern in der Wache eingegangen seien und dass von Seiten der Polizei alles versucht worden sei, die Ampel wieder in Gang zu setzen. Vergeblich. Im Zuge der Schulwegsicherung seien Beamte morgens auch vor Ort, wenn es die Einsatzlage zulasse. Beim Ordnungsamt der Stadt ist das Problem erst seit Montag bekannt. „Bis vor kurzem war noch die mobile Baustellenampel oberhalb der Fußgängerampel eingeschaltet. Im Zuge des Baufortschritts wurde sie dann aber wohl ausgeschaltet“, so Frank Schauerte. Er hatte eigentlich für heute Vormittag einen Ortstermin mit dem Landesbetrieb Straßen NRW und dem wetterschen Stadtbetrieb vereinbart, um eine Übergangslösung zu finden.
Dieser Termin erübrigte sich allerdings gestern Nachmittag, als Michael Overmeyer, Pressesprecher des Landesbetriebs NRW in Hagen, erklärte: „Eine Ampel ist immer dann nicht in Betrieb, wenn keine Markierung auf der Straße ist. Denn ein Autofahrer weiß dann nicht, wo er halten soll.“
Vorläufige Markierung
ist erforderlich
„Bei relevanten Ampeln aber“, so Overmeyer, „ besteht die Möglichkeit, eine vorläufige Baustellenmarkierung in gelber Farbe aufzutragen. Das wird Mittwoch in Grundschöttel geschehen. Wenn die Bauüberwachung die gelben Haltebalken kontrolliert hat, wird die Ampel wieder geschaltet.“
16:51
#18
Jetzt versuchen Sie noch ihre Straftatenunterstützung ins Lächerliche zu ziehen. Ich hab jetzt immer einen Baseballschläger dabei. Soll mal einer kommen mit den Nordic Stöcken.
14:10
Informationsausgabe - Straßenverkehrsamt - Juni 2010
In Deutschland hat sich die Qualität der PKW- und LKW-Fahrer deutlich
verschlechtert.
Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt um die schlechten Fahrer zu identifizieren.
Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern die sich schlecht benehmen,
unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtes Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen,abbiegen ohne zu blinken, drehen auf Hauptstraßen, und rechts überholen, Fahnen ausgehändigt.
Sie sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten.
Dadurch sind sie für andere Verkehrsteilnehmer als unfähige Autofahrer zu identifizieren.
Diese Fahnen werden an der Autotür befestigt und müssen für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein.
Die Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Autos befestigen, um auf Ihre fehlende Fahrkunst und ihren Mangel an Inteligenz aufmerksam zu machen.
Hoffentlich habt Ihr eure Fahnen gut sichtbar angebracht!
00:24
Das ist ja das Unfassbare. Diese Leute, mit ihrer Selbstjustiz gefährden sich und andere. Und werden von unserem sachkundigen Bürger59 noch unterstützt. Dabei ist er doch ein großer Umgehungsstraßenbefürworteter.
00:05
#13
Ich habe noch nie gesehen, daß Eltern quer zur Straße, übrigens ohne Schutzjacke stehen, um ihre Kinder darüber zu geleiten. Normalerweise nimmt man sie an die Hand und geht rüber, wenn kein Auto kommt.
22:13
Das sind doch Hirngespinste. Die meisten überqueren die Fahrbahn 300 m rechts oder links vom Zebrastreifen. Sind jetzt die Autofahrer schuld an diesen Straftataten, nur allein weil sie daher fahren müssen. Da hätte ich gern noch weitere Meinungen gehört.
20:25
So bald ich ins Auto steige bin ich König, schon klar. Genau aus dem Grund verursachen die Fußgänger, die einfach den Zebrastreifen vor dem Rewegeschäft nutzen, regelmäßig Auffahrunfälle! Hinzu kommt, das Kinder in dem Alter die Geschwindigkeit eines Autos nicht abschätzen können. Sie laufen dann eben über die Straße. Dann haben wir auch alle gelernt, daß, sobald sich Kinder am Straßenrand befinden, muß die Geschwindigkeit so reduziert werden, daß man jederzeit vor dem Kind zum stehen kommt, sollte es auf die Straße laufen. Würdet Ihr euch daran halten, stände keine Mutter mit einem Stock auf der Straße!
20:05
Achso Herr Combo, aber die Vorgehensweise Autofahrer mit Nordic-Stöcken zu stoppen finden Sie akzeptabel. Gut dass nicht alle Menschen in Wetter so eine Geisteshaltung vertreten.
15:46
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15:46
Ja Kurt, wer diese Kommentare ließt, kann nur den Kopf schütteln und sich fragen was für Menschen in Wetter wohnen! Verachtender geht es kaum. Rücksicht? Ein Fremdwort!
Dann das mit den Bäumen, es stimmt, die alten Kastanienkronen sind futsch! Was ein Gärtnermeister, der bereit ist solche arbeiten zu dieser Jahreszeit durchzuführen. Es gibt keinen Grund, die Stämme sind kerngesund, von der Moniermotte befallen waren Sie auch nicht. Das die Stadt sich nicht kümmert, mich wundert es nicht! Wie sagte man früher so schön? Jeder Baum hat seinen Preis!
12:40
Da sind sie wieder die lieben familienfreundlichen bürger der stadt wetter. scheint der bürgermeister ja recht zu haben. klasse kommentare.
familien und umweltfreundlich das ist wetter. jetzt werden an der ecke von der reckestr./stevelingerstr. drei riesige geschützte kastanienbäume mitten in der brutzeit von der gartenbaufirma böhmer kommplett entkront, oder ganz entfernt. der stadtbetrieb wurde mehrmals telefonisch darauf hingewiesen. er teilte mit das das verboten ist, man kümmert sich. passiert natürlich nichts, spätestens montag sind auch diese bäume geschichte! danke liebe stadt.