Magie mit Selbstironie: Köhler kann mit Kalauern punkten

Nachdem das letzte Brötchen gekaut worden war,.  half das Lachen bei der Verdauung: Der Magier und Komiker Christopher Köhler (nicht zu verwechseln mit dem Künstler Kristopher Köhler aus Wetter) unterhielt gestern Vormittag das Publikum bei der Frühstücksbühne in der ausgebuchten Lichtburg. Schon der Titel des Programms „Määtschik in se Är“ führte auf die richtige Spur, sollten doch etliche Kalauer folgen. Als er etwa (vergeblich) Tauben hervorzaubern wollte, moderierte er dies mit den Worten „Hier geht es Schlag auf Schlag“ an. Temporeich und locker-flockig verdeutlichte der Künstler, was er unter „Comedy Magic“ versteht: Selbstironisch („Ich habe noch mehr schlechte Gags dabei“) kommentierte er seine Aktionen, die immer wieder auch mal missglückten. Als sich Köhler beispielsweise als Gedankenleser hervortun wollte und daher Zuschauer Tierkarten ziehen ließ, rettete er diese Nummer mit lustigen Zeichnungen. Obwohl er sein eigenes Credo mit „Hauptsache mir gefällt’s“ kennzeichnete, kam auch das Publikum auf seine Kosten. Auch mal unfreiwillig, da der lustige Zauberer immer wieder Leute auf die Bühne holte oder sie in seine Show einbezog. Applaus! Text/Foto: Steffen Gerber