Linke hatte schon früh Bedenken

Herdecke..  Dass Fremdwährungskredite Risiken bergen, ist seit langem bekannt, schreibt die Herdecker Linke zu dem Artikel „Herdecke hat Klotz am Bein“ in der Mittwochsausgabe. Die Stadt Herdecke habe sich trotzdem im Jahre 2005 dafür entschieden, einen Millionenkredit auf Basis des Schweizer Franken aufzunehmen. Bereits im September 2014 habe die Herdecker Linke Bedenken geäußert und schriftlich den Sachstand der Kredite in Fremdwährungen angefragt. Dezernent Frank Zagler habe daraufhin im Oktober mitgeteilt, dass derzeit der Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken für eine Rückzahlung des Liquiditätskredits ungünstig sei.

Nach der Wechselkursfreigabe des Franken habe sich die Situation für Herdecke nun entscheidend verschlechtert. „Hätte die Stadt vor einigen Jahren dieselben Bedenken gehabt wie die Herdecker Linke, wäre sie jetzt nicht um 500 000 € ärmer“, erklärt nun Ulrich Wischkämper, Vize-Vorsitzender der Fraktion.