Kluge Händler und gesperrte Duschen

Januar

Pflegende liegen demonstrativ auf dem Boden - auch vor dem Ender Gemeinschaftskrankenhaus wird auf den Notstand in Kliniken und Heimen aufmerksam gemacht.
Händler erstatten den Kunden die Parkgebühr, wenn der Einkauf eine bestimmte Höhe überschreitet. Schilder an den Läden zeigen die Bereitschaft zum Mitmachen an.
Der Brotkorb in Herdecke gibt erstmals Lebensmittel aus.
Der GVS eröffnet sein neues Seniorenheim an der Ruhr.

Februar

Eine 21-Jährige stirbt bei einem schweren Unfall auf der B 54.

März

Unruhe bei Dörken nach Kürzungen. Der Vorstand nennt schlechte Geschäfte als Grund.
Alle Schulen in Herdecke sollen „Orte des Gemeinsamen Lernens“ von Schülern mit und ohne Handicap werden. Das empfiehlt der Schulausschuss. Der Rat folgt dem Vorschlag.
Hohe Legionellenwerte am Kalkheck: In der Folge werden die Duschen über Monate gesperrt.

April

Am Rostesiepen stirbt ein Mann in seiner Wohnung an Rauchvergiftung. Kurz vor dem Brand war die Feuerwehr schon einmal bei ihm gewesen.
Tragischer Tod am Zebrastreifen: Eine Fußgängerin (63) wird am 11. April vor dem Mühlencenter von einem LKW erfasst.

Mai

Eine 66-Jährige fährt ungebremst in den Herdecker Bach. Das Auto landet auf der Seite. Die Fahrerin kommt mit Blessuren und einem Schock davon.
Aus der Kommunalwahl geht die SPD gestärkt hervor. Die Koalition von CDU, Grünen und FDP findet keine eigene Mehrheit mehr.

Juni

Handwerker bei Arbeiten vergiftet. Im Keller eines Wohnhauses tritt Kohlenmonoxid aus.
Nicht wirtschaftlich: Zum Monatsende schließt die Kinderarztpraxis im Ender Gemeinschaftskrankenhaus.

Juli

Nach Kürzungen bei den Prämien für die Mitarbeiter spürt Dörken Aufwind. Die Rohstoffpreise waren stabil, in der Baubranche lief es gut für den Farben-, Folien- und Lackhersteller.
Bei einem nächtlichen Feuer in der Klinik Ende müssen zwei Krankenschwestern mit der Drehleiter gerettet werden. Die Patienten sind nicht gefährdet.

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