Kleinkinder in Wetter und Herdecke gut aufgehoben
03.08.2010 | 17:30 Uhr 2010-08-03T17:30:00+0200
Wetter/Herdecke.Die Voraussetzungen für die Betreuung Unter-Dreijähriger sind denkbar schlecht: Das Land ist Schlusslicht bei der Deckung des Bedarfs, knappe Kassen engen den Handlungsspielraum der Kommunen ein. Dennoch stehen Wetter und Herdecke bei der Betreuung von Kleinkindern gut da.
Entsprechend gelassen sehen die Jugendämter dem Jahr 2013 entgegen. Dann haben Eltern gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Allerdings scheint der Bedarf an Betreuungsplätzen in Wetter und Herdecke auch geringer zu sein als in anderen Städten.
In Herdecke sind 106 Unter-Dreijährige in Einrichtungen untergebracht, um etwa 40 weitere kümmern sich Tagesmütter. Damit nehmen rund 30 Prozent der Eltern Unterstützung bei der Kinderbetreuung in Anspruch. „Das entspricht der kompletten Nachfrage“, sagt Fachbereichs-Leiter Dieter Joachimi.
Bedarfsgerecht
e Versorgung
In Wetter werden 105 Kinder in Einrichtungen betreut, 13 weitere von Tagesmüttern. „Damit liegen wir bei 27 Prozent“, sagt Margot Wiese, Leiterin des Fachbereichs Jugend und Soziales. „Diese Versorgung ist bedarfsgerecht.“ So soll die Kindertagespflege noch in diesem Jahr ausgebaut werden.
Entspannt zurücklehnen wollen sich die beiden trotzdem nicht. Sie peilen eine Versorgungsquote von 32 Prozent im Jahr 2013 an. Dann tritt ein Rechtsanspruch für die Betreuung Unter-Dreijähriger in Kraft. „Wir werden auch 2013 ein bedarfsgerechtes Angebot zur Verfügung stellen“, sagt Margot Wiese, „denn schon jetzt sind wir gut aufgestellt.“ Auch Dieter Joachimi ist optimistisch: „Wir werden das Angebot in den folgenden Jahren weiter ausbauen“, sagt er.
Bedarf bei Drei- bis Sechsjährigen sinkt
Wahrscheinlich profitieren beide Städte auch von der Entwicklung bei den Drei- bis Sechsjährigen. „Dort gehen die geburtenstarken Jahrgänge zurück“, sagt Margot Wiese. „Dadurch, dass diese Zahlen sinken, können wir mehr in die Ausbauplanung bei den Unter-Dreijährigen investieren.“
In Großstädten ist die Lage weitaus dramatischer: In Dortmund etwa liegt die Betreuungsquote derzeit bei knapp 22 Prozent. Bis zum Jahr 2013 müsste die Stadt rund 2500 weitere Betreuungsplätze schaffen, um den Bedarf zu decken. Mehr als 20 Kommunen haben in Sachen U3-Betreuung mittlerweile Klage beim Verfassungsgerichtshof in Münster eingereicht. Ihr Vorwurf: Das Land leite entsprechende Fördermittel des Bundes nicht weiter.
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Text:In Wetter werden 105 Kinder in Einrichtungen betreut, 13 weitere von Tagesmüttern. „Damit liegen wir bei 27 Prozent“, sagt Margot Wiese, Leiterin des Fachbereichs Jugend und Soziales. „Diese Versorgung ist bedarfsgerecht.“ So soll die Kindertagespflege noch in diesem Jahr ausgebaut werden.
Antwort: Diese Plätze lässt sich die Kommune auch fürstlich bezahlen.
Summen zwischen 250-350.- sind keine seltenheit.
Andere Ganztagsplätze werden durch Harz4 Mütter geblockt! (die nicht Arbeiten wollen!)
Die Kitas geben selber zu das es im letzten Jahr, für 2010 zu einem Berechnungsfehler kam und viel zu wennig Plätze bereitstehen !!! Und wieviel Betreuer für vieviel Kinder sind denn eingeplant und vor Ort?Pusteblume? Villa Kunterbunt? Unterbesetzt!!
Jetzt mal ne ehrliche Aussage zu den Fragen!!!