Kleine Klimaschützer stellen Projekte vor

Die Schüler Sonas (links) und Ruben von der Bonnermann-Grundschule zeigen eine Solardusche und eine Fingerheizung – beides selbst gebaut.
Die Schüler Sonas (links) und Ruben von der Bonnermann-Grundschule zeigen eine Solardusche und eine Fingerheizung – beides selbst gebaut.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der Klimaschutz stand bei den kunterbunten Veranstaltungen der Bonnermann- und Vinkenberggrundschule in Herdecke im Mittelpunkt.

Herdecke..  Kunterbuntes Treiben herrschte am Freitagnachmittag an der Robert-Bonnermann- und der Vinkenberg-Grundschule: Neben Kindern und Lehrern waren auch viele Eltern und Großeltern zu den Veranstaltungen beider Schulen gekommen. Im Mittelpunkt standen hier wie dort der Klimaschutz und die vielen Projekte, die die Grundschüler rund um dieses Thema erarbeitet hatten.

In der Bonnermann-Schule haben sich die Schüler jahrgangsübergreifend in kleinen Gruppen mit dem großen Ziel beschäftigt, das Klima zu schützen. Unter Federführung von Lehrerin Britta Waltenberg begann die Projektwoche mit zwei Theorietagen im Klassenverband und endete mit drei Praxistagen. Dabei lernten die Kinder die Kraft der Sonne kennen, indem sie unter anderem Fingerheizungen bauten: Kleine Papphütchen mit Loch für den Finger und einer reflektierenden Innenbeschichtung. „Wenn da die Sonne drauf scheint, wird es ordentlich warm“, erklärt Britta Waltenberg lachend. Außerdem betätigten sich die Kinder als Mülldetektive, erforschten, woher das Gemüse kommt und bauten Solarfahrzeuge. Insgesamt standen ihnen elf verschiedene Projekte zur Auswahl.

Für Nachhaltigkeit

Und damit das Lernen rund um den Klimaschutz nachhaltig wirkt, möchte Schulleiterin Heike Schnell drei Projekte dauerhaft an der Bonnermann-Schule verankern: den sogenannten Walking-Bus, der Kinder gemeinsam zu Fuß zur Schule „bringt“, ein Hochbeet und die Verankerung des Themas Klimaschutz im Sachunterricht.

Im Mittelpunkt des Sommerfestes der Vinkenbergschule stand ebenfalls das Thema Klimaschutz. Das machte gleich zu Beginn der Party die „Wuselnest Band“ deutlich: „Klimaschutz ist ein Muss, mit Verschwendung ist jetzt Schluss“ sangen die Kinder lauthals über den ganzen Schulhof und bekamen dafür reichlich Applaus von den vielen Besuchern. Schulleiterin Michaela Franz stellte kurz das Programm des Festes vor, wies auf die Ausstellung zum Klimaschutzwettbewerb hin und betonte: „Klimaschutz ist ein lebenswichtiges Thema für uns alle.“Besucher und In den Klassenzimmern konnten die anschließend anschauen und ausprobieren, womit sich die Grundschüler in der letzten Zeit beschäftigt hatten. Von der CO2-Ampel bis hin zum kleinen Generator, der durch kräftiges Pusten in die Flügel Energie erzeugt gab es viel zu entdecken. Gut schmecken ließen sich Kinder und Erwachsene die Teller mit „gesundem Essen“ aus Bananen- und Erbeerstückchen, Ananas und Kiwis. Richtig spannend wurde es beim Bio-Tonnen-Rennen, bei dem Väter ihre Kinder in den Tonnen möglichst schnell über den Schulhof und wieder zurück schieben mussten.