Kleine Forscher erkunden die Physik
24.05.2012 | 16:04 Uhr 2012-05-24T16:04:00+0200
Wetter. „Komm, schau und staune“ - Unter diesem Motto wurde in den letzten drei Wochen fleißig geforscht, ausprobiert und experimentiert an der St. Rafael Grundschule in Wetter. Anlässlich des „Besuchs“ der Miniphänomenta standen den vier Klassen der Grundschule 25 verschiedene physikalische Experimente zur Verfügung, die die Kinder selbst zu kleinen Forschern und Forscherinnen werden ließen. Das Projekt des Märkischen Arbeitgeberverbandes sollte dazu beitragen, das Interesse der Kinder an den sogenannten MINT- Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) schon im Grundschulalter zu wecken.
Auch Eltern sind begeistert
Am Montag war es dann endlich so weit. Eltern, Großeltern, Freunde und Geschwisterkinder waren bei einem Rundgang durch die Schule dazu eingeladen, sich die Experimente vorführen zu lassen oder selbst zu experimentieren. Als Annette Tilsner, Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes, zuvor noch fragte, wie das Projekt den Kindern denn gefallen hätte, ließ sich aus dem Steinkreis vor der Schule nur noch ein lautstarkes, einstimmiges „Seeeehr gut!“ vernehmen. Kurz darauf stürmten die kleinen und größeren Nachwuchsforscher in das Schulgebäude. Stolz präsentierten sie ihren Eltern und allen, die sie sonst noch mitgebracht haben, die Experimente. In der ganzen Grundschule verteilt erblickte man staunende Gesichter, die den Kleinen aufmerksam bei ihren Versuchsbeschreibungen lauschten. „Wir haben den Experimenten absichtlich keine Namen gegeben, damit sich die Kinder selbst welche ausdenken. Da waren sich nicht immer alle einig“, erklärt Schulleiterin Julia Vincent. Aber auch das war Sinn und Zweck des Projektes. Die Kinder sollten lernen sich gegenseitig Dinge zu erklären. Da alle Experimente Leihgabe des Märkischen Arbeitgeberverbandes sind, bittet die St. Rafael Grundschule besonders Eltern um den Nachbau der Versuche. „Wir legen großen Wert darauf, dass auch die nachfolgenden Generationen unserer Schule schon möglichst früh naturwissenschaftlich gefördert werden“, betont Julia Vincent.
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