Keine Konzepte

Der Sportplatz hinter dem Gymnasium liegt – zugegeben – etwas versteckt. Doch das kann nicht der Grund sein, warum sich so lange niemand gekümmert hat. Mit der Entscheidung, die dezentralen Sportstätten mit viel Geld und zusätzlichem Engagement der Vereine zu ertüchtigen, scheint das Stadion in Vergessenheit geraten zu sein.
Es kann sich aber niemand darauf hinausreden, vom schleichenden Verfall nichts bemerkt zu haben. Mindestens einmal im Jahr haben der Bürgermeister oder seine Stellvertreter das Spiel- und Sportfest der Kindergärten besucht. Und die Klagen der Schüler, Lehrer und Vereinsvertreter waren ebenfalls nicht zu überhören.
Es fehlt in der Stadt nicht nur das Geld, jetzt angemessen auf die Missstände zu reagieren. Es fehlt auch an Konzepten, die zeigen, wie und wo in Zukunft Sport und Freizeit stattfinden soll und kann. Und da geht es nicht nur um Oberwengern und den nicht unwichtigen Aspekt des Schulsports. Auch auf dem Harkortberg verkommt eine Fläche, die es wert wäre, genutzt zu werden.