Kein Platz für andere Meinungen

Wetter...  „Hauptsache laut, persönlich angreifend und polemisch“, so sei schon wieder eine Stellungnahme von SPD-Stadtverbandschef Peter Zinn in der Zeitung gewesen, so Thorsten Michaelis, Vizevorsitzender der „Bürger für Wetter“. Doch dieses Mal sei es noch „ein wenig heftiger zu lesen, denn der schlechte Stil, den Herr Zinn in seinen Stellungnahmen an den Tag legt“, den werfe er nun den Grünen vor, so Michaelis weiter, das sei schon „eine echte rhetorische Meisterleistung.“

Thorsten Michaelis findet es „durchaus befremdlich“, dass ein Referat über Gewerbegebiete im Ausschuss gehalten werde, aber keines zu ökologischen oder verkehrstechnischen Auswirkungen.

Respekt für andere Politiker fehlt

„Die Einseitigkeit darf gern mal kritisiert werden“, findet Michaelis, „doch andere Meinungen in Wetter müssen ja bekanntlich erst richterlich bestätigt werden. Und selbst dann hat niemand einen Fehler gemacht. Andere Meinungen zulassen, einen Konsens schaffen, Respekt vor Menschen, die ihre Zeit für das Wohl der Bürger einsetzen, ist in Wetters Sozialdemokratie anscheinend abhanden gekommen.“

Recht haben um des „Rechthabens wegen“ habe die Wetteraner schon viel Geld gekostet. Es werde Zeit, dass endlich wieder „ein vernünftiger Umgang im Rat gepflegt wird. Den Stork als Allheilmittel zu betrachten, ist schon mehr als blauäugig - das ist grob fahrlässig und der Hauptgrund, warum so viele Ratsmitglieder gegen den Stork stimmen“, so Thorsten Michaelis