Kein Grillverbot am Bleichstein
15.02.2012 | 15:44 Uhr 2012-02-15T15:44:00+0100
Herdecke.Auf entsprechend ausgestatteten Plätzen mit feuerfestem Boden und genauer Beschilderung soll das Grillen in Herdecke auch weiterhin erlaubt sein: Diesen Beschluss fasste der Ausschuss für Grundrechte, Sicherheit und Ordnung auf seiner Sitzung am vergangenen Dienstag einstimmig.
In vergangenen Sommermonaten war das Grillvergnügen am Herdecker Bleichstein immer wieder auf herbe Kritik gestoßen: Bürger hatten sich besonders an Wochenenden über Grillgerüche und Berge von zurückgelassenem Müll geärgert. Mitarbeiter der Stadt mussten ausschwärmen, um die Spuren zu beseitigen.
Nach einem entsprechenden Antrag der CDU war jetzt Wilfried Perner, Vertreter der Kemnade GmbH, im Herdecker Ausschuss zu Gast, um über die Erfahrungen am nahen Kemnader See in Witten zu berichten. Dort ist das Grillen, so Perner, seit längerer Zeit nicht mehr erlaubt. Besucher werden bereits auf Parkplätzen von Ordnungshütern angesprochen und auf das Grillverbot hingewiesen. „Ich bedaure dieses Verbot“, so Wilfried Perner im Ausschuss. „Doch nach den entstandenen Belästigungen gab es leider keine andere Lösung.“ Denn viele Zeitgenossen hätten leider kaum Rücksicht genommen, nach ihrem Grillspaß am See Berge von Müll hinterlassen.
Dennoch will man am Kemnader See nicht vollständig auf den Freizeitspaß verzichten. An einigen Stellen sollen die Bürger in Zukunft wieder - kontrolliert - grillen dürfen, so die Pläne der Verantwortlichen. Wo das sein wird, konnte Wilfried Perner allerdings nicht sagen: „Geeignete Plätze werden derzeit noch gesucht.“
Schilder werden am Bleichstein aufgestellt
In Herdecke, so die Meinung am Dienstag im Ausschuss, habe man ganz ähnliche Erfahrungen wie am Kemnader See gesammelt. Ein rigoroses Grillverbot am Bleichstein führe nur zu einer Verdrängung des Problems. Freizeitgriller würden dann auf andere Flächen, etwa am Herdecker Nacken oder an der Ruhr, ausweichen. Ein grundsätzliches Verbot, so der Ausschuss, bringe also keine Lösung des Problems.
Daher soll das Grillvergnügen in kommenden Sommermonaten gezielt ermöglicht werden - an einigen feuerfest hergerichteten Plätzen auch am Herdecker Bleichstein. Damit würde die Gefahr eines Brandes eingegrenzt. Auch Müll und Gerüche der Griller hielten sich damit in Grenzen.
21:50
Ich rühre in keinster Weise ein Süppchen an, gleich welcher Farbe. Aber wenn jemand seinen geistigen Dünnpfiff hier verbreitet (und da zähle ich "deutsches Standartgrillgut gut, türkisches Sucuk schlecht" zu), dann nenne ich die Dinge einfach mal beim Namen. In diesem Fall heißt das Ding nun mal Rassismus. Das muß Ihnen nicht gefallen, ist aber nicht mein Problem.
10:37
Auch wenn Mister Stringer sehr bemüht ist ein braunes Süppchen anzurühren, finde ich bei seinen Ausführungen nichts was für diese Veranstaltungen sprechen könnte. Falls er sich das in wetter wünscht, kann er gerne einladen.
07:16
Achso, ich werde als Brauner bezeichnet!
OK, jetzt kommen Argumente:
Es ist nun mal so, dass Grillgut, wie Sucuk, Lamm usw einen penetranteren Geruch entwickeln, als das Grillgut, was man als typisch deutsch kennt! (Bratwurst, Steaks, etc, zur Not googlen)
Und es ist nun mal auch so, dass auf den Ruhrwiesen, zu 95 % aus Hagen stammende Migranten grillen.
Ich habe kein Problem damit, dass es Migranten sind, die dort grillen! Nur die Anzahl ist das Problem! Dem folgt das Auftreten. Es ist schon oft genug vorgekommen, das man an der Grillstation am Wetterhäuschen gegrillt hat(und man bezahlt für den Schlüssel bei der Stadt Herdecke), und man einfach verdrängt wurde, weil man sich genau neben einem (oder auch direkt auf einem) platziert hat!
Es gibt bestimmte Grillplätze. Aber dort unten wird sich einfach breit gemacht, wie man lustig ist.
Selbst angeln kannste nicht mal in Ruhe.
19:59
"Auf entsprechend ausgestatteten Plätzen mit feuerfestem Boden und genauer Beschilderung soll das Grillen in Herdecke auch weiterhin erlaubt sein". Heißt das nicht im Umkehrschluss, dass alle anderen Grillaktivitäten verboten sind? Welche Plätze bleiben damit überhaupt erlaubt? Aktuell fallen mir nur die Grillhütten ein, das wäre aber eine deutliche Beschränkung der erlaubten Flächen.
@ArmaSteiner, schön, dass Sie "arm" schon im Namen tragen, dieses trifft auf Ihre Ausführungen mehr als deutlich zu.
19:45
@ArmaSteiner,
wieso werde ich das Gefühl nicht los, daß man Ihren Kommentar mit einem rollenden "R" sprechen muß? Ob die Leute, die dort grillen den Nacken kennen oder nicht, hat nichts mit der Nationalität zu tun. Auch der übermäßige Gebrauch von Satzzeichen macht aus rassistischen Verwirrungen noch lange kein Argument.
Und eins noch: Was - um Himmels Willen - soll denn "Standartgrillgut" sein? Um welche Art Stand geht es hierbei? Käsestand? Wurststand? Obststand?
18:21
Wenn der der Ausschuss für Grundrechte, Sicherheit und Ordnung das Bild zum Artikel gesehen hätte, sollte er doch eigentlich anders entschieden haben. Warum wird so etwas der Herdecker Bevölkerung zugemutet?
16:46
Hat sich eigentlich mal jemand ein Bild von der Sache am Bleichstein gemacht?
Anscheinend nicht!!!!
Würde man Bescheid wissen, wer dort unten grillt käme man nicht mit dem Argument, man würde mit einem Verbot die Sache nur verdrängen!
Es sind nur Hagener Türken, die dort grillen.
Davon wird sicherlich niemand auf den Nacken oder andere Flächen ausweichen, weil sie diese gar nicht kennen werden!!!!!!!!!!!!
Und es ist ein Unterschied, was gegrillt wird! Schweinesteaks, Bratwurst und sonstiges deutsches Standartgrillgut hat nicht diesen penetranten Geruch, welcher am Bleichstein haust!!!!!!!!!
Dazu kommt dann noch die Qualmentwicklung.Im Freibad sieht man nichts mehr!
Daher muss ein Grillverbaot her.
Und mal ehrlich: Die paar Deutschen Grillmeister die dort ab und zu grillen, sind nicht so schlimm, wie die hundert Hagener!!!!!!