Kein Fortkommen beim „Stork“
02.02.2011 | 16:54 Uhr 2011-02-02T16:54:00+0100
Wetter.Auch das ist Demokratie: Das Bebauungsplanverfahren für das geplante Gewerbegebiet Am Stork liest sich fast wie eine unendliche Geschichte.
Eine weitere Verzögerung gibt es jetzt, weil die Mitglieder des Stadtentwicklungs- und Bauausschusses die Unterlagen für die Sitzung am Dienstag erst am Tag zuvor bekommen hatten. Fachbereichsleiter Manfred Sell erklärte, der Druckauftrag sei nicht fristgerecht erledigt worden, nahm den Beschluss von der Tagesordnung und vertagte ihn auf eine Sondersitzung, die am 24. Februar vor der Ratssitzung stattfinden wird.
Vorab nutzten die Politiker aber zumindest die Gelegenheit, die Anregungen aus der erneuten öffentlichen Auslegung zu diskutieren. Denn die war notwendig geworden, nachdem der Rat sich im März letzten Jahres mehrheitlich für die Erschließung des Gewerbegebietes Am Stork über das bestehende Gewerbegebiet Schöllinger Feld entschieden hatte. Die Ursprungsvariante sah die Erschließung über die Schwelmer Straße vor.
Neue Erschließung
bringt Veränderungen
„Die Neuregelung der äußeren und inneren Erschließung machte die Überarbeitung aller Gutachten und Planungen notwendig. Die Gliederung des Gewerbegebiets wurde geändert, und alles machte letztlich eine erneute Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung erforderlich“, führte Fachdienstleiterin Birgit Gräfen-Loer ins Thema ein. Die neue Erschließung funktioniert zwar nur mit neuem Bypass am Kreisverkehr Schöllinger Feld, dafür aber wird bei der „inneren Erschließung“ der Wald stärker geschützt. Die Fläche des Gewerbegebiets wird verlegt, so dass sich der Saum des nördlich verlaufenden Waldes um 26 Meter nach Süden verschiebt. Im Zuge der Diskussion machten die Parteien noch einmal ihre grundsätzlichen Positionen deutlich: Die FDP befürwortet - ebenso wie Bürger für Wetter und die SPD - das Gewerbegebiet, kann sich aber mit der neuen Erschließung nicht anfreunden. „Die Erschließung über die Schwelmer Straße wäre die bessere Lösung gewesen“, so Doris Hülshoff. Werner Laberenz (SPD) warf die Förderung von heimischem Mittelstand und Ausbildungsplätzen als Argument für neues Gewerbe am Stork in die Waagschale. CDU, UWW und Grüne bleiben beim „Nein“.
Applaus für Kritik
der Grünen
Wobei die CDU der Erschließung über das Schöllinger Feld aus ökologischer Sicht den Vorzug gibt. Der Anspielung von Werner Laberenz, die CDU denke wohl nicht mehr an heimische Unternehmen, widersprach Kurt-Martin Bach: „Stimmt nicht. Aber es gibt Flächen, die schneller zu erschließen wären, etwa das Heringhäuser Feld.“ „Überflüssig, nicht finanzierbar und ökologisch fragwürdig“, brachte Günther Hunger die Kritik der Grünen auf den Punkt und erntete dafür Applaus aus dem Zuschauerraum.
09:47
Außerdem bevorzuge ich die alte Rechtschreibung.
09:45
#17
Im Gegensatz zu Dir tue ich nicht so schlau. Nach Deiner Argumentation bin ich ja ein Säufer.
11:17
Da Du ja aber der Schlauste von Volmarstein bist......es ist nicht heiss, sondern es heißt.......
21:37
#15
Gegen Totschlagargumente argumentiere ich nicht.
(Bist Du für den Abbau von Arbeitsplätzen in Ennepetal?)
Da Du immer so schlau tust: Es heisst übrigens Seid
11:37
Jetzt kommen die Verschwörungstheoretiker wieder. Bestimmt liegt an der Borg das hzalbe Schwungrad im Boden und die Pfandflaschen von Neunundneunzig. Warum soll das denn langsam gehen? Seit ihr gegen die Erschaffung von Arbeitsplätzen in Wetter?
20:28
#12
An der Borg heißt übersetzt, daß da mal eine Burg war. Da könnte auch einiges im Boden verborgen sein.
20:27
#11
Ich hoffe auch, daß es s e h r langsam voran geht.
Warum haben sie eigentlich Angst vor Enten?
00:26
Es gab weder eine unterirdische Zollstation, noch überirdische Münzfunde!
Lese einfach die Eingaben, Herr Sell persöhnlich hat sich die Archäologischen Funde durch Hernn Prof.Dr. Michael Baales bestätigen lassen. Liegt Handschriftlich den Einwendungen bei! Er wurde auch darüber informiert, dass vor der Erschließung Sondierungsgrabungen vorgenommen werden müssen. Mußten in Hagen übrigends auch vorgenommen werden. In Hagen haben diese Grabungen der Stadt über 250 000 Euro gekostet. Wie teuer es in Wetter wird kann man erst nach den Grabungen berechnen.
Auch aus diesem Grunde gehen die Planungen langsam, ganz langsam vorran!
Könnte an der Borg ebenso passieren. Die Kosten trägt immer die Stadt!
08:42
Unglaublich was mache Leute sich alles einfallen lassen, nur um etwas Bewegung vor ihrer Tür zu verhindern. Man erinnere sich an die unterirdische Zollstation und denüberirdischen Münzfunden. Hoffentlich geht das Planungsverfahren nun langsam voran, sonst lacht demnächst noch Herdecke über uns.
17:18
Das Schild im Bild weißt nicht auf die erste Versammlung der IG.Stork hin! Es ist ein Protestschild der Ig-Stork auf der Wiese der Schreinerei Schmidt und weißt auf die Internetseite der IG.Stork hin.
Es wird ab Frühling wohl auch wieder auf der Wiese stehen.