Junge Jecken auf der Straße und im Saal
15.02.2010 | 17:47 Uhr 2010-02-15T17:47:00+0100
Piraten, Punks und Pippi Langstrumpf, Elefanten, Drachen und Teufelchen gaben sich Rosenmontag Vormittag am Harkortberg ein Stelldichein, und auch am Nachmittag im Stadtsaal traten sie zur Polonaise an.
Die Kindergärten Reuterhaus und Fröbelhaus veranstalteten einen gemeinsamen Karnevalsumzug, der vom Reuterhaus durch die Memel- und Bergstraße und die Straße „Am Waldesrand” wieder zurück zur Wolfgang-Reuter-Straße führte. Ganz besonders viel Spaß hatten die kleinen Karnevalisten, weil zahlreiche Eltern und Anwohner am Wegesrand reichlich „Kamelle” warfen und sich die Tüten mit Süßigkeiten schnell füllten.
Im Stadtsaal konnten die jungen Närrinen und Narren später weitermachen. Das „Theater Wundertüte” hatte Bert aus der Sesamstraße, Baloo den Bären aus dem Dschungelbuch, die Biene Maja und die Schlümpfe mit im Schlepptau. Und wer genau hinsah auf der Bühne, konnte auch die Insel mit zwei Bergen entdecken, auf der die Lokomotive Emma ihre Runden dreht. Das durften die Kinder im Saal auch: Bevor sie munter zum Paartanz gebeten wurden, zog sich eine lange Polonaise unter den Armen der Eltern durch den Saal. Die hatten noch mehr zu tun: Gerade die kleinsten Prinzen und Prinzesschen brauchten Mama oder Papa, die sie zum Gucken nach oben hielten.
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Entschuldigung: Karneval an Rosenmontag, was ist das für ein deutsch? Hört sich so gestelzt an wie Kalbsjus an Katoffelstampf.
Bitte gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Es muss natürlich heißen Karneval am Rosenmontag.