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Oldie-Nacht der Feuerwehr

Im Saal brannte die Luft

07.03.2010 | 16:29 Uhr
Im Saal brannte die Luft

Rund 600 Gäste feierten ausgelassen den 18. Geburtstag der beliebten Veranstaltungsreihe.

Schweißperlen glitzern auf seiner hohen Stirn, und die Ying und Yang Kette hüpft unter seinem halb offenen Hemd umher, während er im Takt der Musik auf und ab springt. Eine dunkle Sonnenbrille, ein kleiner Silberring im linken Ohrläppchen und ein 1-Euro-Stück großes Tattoo an der Innenseite seines rechten Handgelenks komplettieren das Rocksänger-Erscheinungsbild. „Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland”, johlen die rund 600 Gäste im ausverkauften Stadtsaal - und schwingen dabei ausgelassen das Tanzbein, während um sie herum junge Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen Biergläser in langen Holzgestellen servieren.

Wenn Blauröcke einen Abend lang nur fürs Durstlöschen zuständig sind, Rockbands rund 600 Gästen einheizen und das einzige, was brennt, die Luft zu sein scheint, kann das eigentlich nur eines bedeuten: Es ist mal wieder Zeit für die alljährliche Oldie-Night der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtsaal.

Jetzt wurde die vom Löschzug Alt-Wetter organisierte Veranstaltung volljährig. „Es ist die 18. Oldie Night - und wir sind zum 18. Mal ausverkauft”, freut sich auch Stadtbrandinspektor Detlef Fuge. Wie immer nahmen drei Cover-Bands das Publikum mit auf eine Reise durch die vergangenen Rock'n Roll Jahrzehnte. „Der Altersdurchschnitt liegt zwischen 40 und 50 Jahren - und da will man auch Musik aus seiner eigenen wilden Zeit", so Detlef Fuge.

Dieses Mal hatten gleich drei Bands Premiere auf der Oldie-Night: Stingray aus Hattingen, Shaggy Dad aus Recklinghausen - und den Anfang machten StoveCorner aus der Nachbarstadt Herdecke.

Mit schnellen Gitarrenriffs und bekannten Melodien rockten sich die Lokalmatadoren binnen weniger Lieder direkt in die Herzen der Zuschauer. „56 Helfer sind heute Abend im Einsatz", verrät Detlef Fuge. Und obwohl die Löschgruppe Alt-Wetter ausgelassen feierte, konnte man sich in der Harkortstadt dennoch sicher fühlen. „Die Bereitschaft haben heute die Kollegen aus Grundschöttel und Volmarstein übernommen.”

„Hier riecht

es nach Feuer”

Doch selbst, wenn er an diesem Abend höchstens für heiße Rythmen zuständig gewesen ist - so ganz aus seiner Haut konnte der Oberbrandinspektor dann doch nicht. Und so atmet Detlef Fuge zwischen zwei Sätzen plötzlich hörbar durch die Nase ein und schaut sich suchend um.

"Hier riecht es nach Feuer", murmelt er dann - und entdeckt noch im selben Moment den kohlenden Müllsack in den irgendjemand Zigarettenkippen entsorgt hat. So bleibt es an diesem Abend glücklicherweise bei brennender Luft - und bei Feuerwehrleuten, die ausschließlich den Durst ihrer Gäste löschen müssen. cp

Christian Papesch

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Kommentare
15.03.2010
09:54
Blockierter Kommentar.
von Beatrix.Gutmann | #34

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

12.03.2010
11:27
Im Saal brannte die Luft
von HansPorst | #33

Zumal der Stadt Saal meiner Kenntnis nach der Lichtburg gehört und somit kein öffentliches Gebäude darstellt.So viel zum Rauchen.BF Leute verhalten sich nicht so.

11.03.2010
12:12
Im Saal brannte die Luft
von OttO98 | #32

@ 17:
Schon mal was von Nichtraucherschutzgesetzen und Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden gehört?

11.03.2010
09:29
Im Saal brannte die Luft
von 0tt099 | #31

Warum soll denn bei der Feuerwehr nicht geraucht werden dürfen??? Das ist doch lächerlich.

09.03.2010
21:58
Im Saal brannte die Luft
von Herr Decker | #30

Wie waren den die Bands, das Essen & die Stimmung??????????????????

09.03.2010
20:35
Im Saal brannte die Luft
von Otto99 | #29

#13 VB Herdecke

Jetzt frage ich mich allerdings, ob man als Feuerwehr das Risiko eingehen muß, in einem mit 600 Personen gefüllten kleinen Saal, das Rauchen zu erlauben. Was wäre gewesen, wenn Herr F. nicht so ein feines Näschen gehabt hätte? Man stelle sich nur eine etwaige Panik vor.

Ich meine, was das Rauchen bei solchen Vorstellungen betrifft, sollte gerade die Feuerwehr ein Vorbild sein. Da ist es geradzu peinlich, dann noch Rauchmelder zu propagieren.

09.03.2010
20:30
Im Saal brannte die Luft
von Otto99 | #28

#11 Der Sauerlandzorro

Hast Du schon mal etwas von Synonymen gehört?
Hier kannst Du online Synonyme für umsonst nachschlagen.

http://synonyme.woxikon.de/synonymliste

Dieser Link ist geschenkt, aber vermutlich umsonst!

09.03.2010
18:08
Im Saal brannte die Luft
von VB Herdecke | #27

@ 2: Berufsfeuerwehrmann

Ganz ehrlich: Möpper doch so eine schöne Veranstaltung nicht kaputt. Es ist zwar nicht meine Musik aber man muss die Sache doch nicht schlecht reden. Und schon gar nicht in so einem sch... Forum wo jeder anonym ist.

Eines darf ich Dir lieber Berufsfeuerwehrmann mal ganz ehrlich sagen: Vom VB (also vorbeugendem Brandschutz §§ 5,6,7,8) hast Du mal keine Ahnung. Aber gar keine...!

Fraglich ist zunächst, ob es sich beim Stadtsaal um eine Versammlungsstätte gemäß Sonderbauverordnung handelt? Antwort aus der Entfernung = Ja da > 200 Personen anwesend.

So und nun zum gesetzlichen: War eine BSW seitens der Stadtverwaltung gefordert? Antwort = vermutlich Nein. Und nun kannst Du Dir in einer schönen sternklaren Nacht mal überlegen ob die Brandsicherheitswache gemäß § 7 Abs. 2 die Gemeinde (sprich die Feuerwehr) oder der Veranstalter (Förderverein Feuerwehr) selbst (da ja 150 Kräfte qualifiziert) gestellt hat. Die Antwort ist die gleiche! Die Gemeinde wird keine gefordert haben, weil es schildbürgerisch wäre eine zu fordern. Hierüber macht sich kein Mensch Gedanken außer ein BF Mann aus Wetter an der Ruhr.

Was soll denn im Stadtsaal passieren, wenn etwa 150 Feuerwehrleute anwesend sind? Welche Brandlasten sind zu erwarten? Waren die Rettungswege etwa vom angrenzenden Knast zufällig mit zugemauert? Sind im Stadtsaal nicht automatische Feuermeldeeinrichtungen vorhanden?! Oder warum eine BSW?

Und jetzt denk mal an Deine Grundausbildung. Die scheint aber schon etwas länger her zu sein. Was sind denn Aufgaben einer Brandsicherheitswache? Ich zitiere mal eben den Kollegen Rohr aus Münster (den Gott vom VB, wenn der Dir was sagt): Eine Brandsicherheitswache (ein Brandsicherheitsdienst) dient dazu einen möglichen Brand frühzeitig zu erkennen, Gegenmaßnahmen einzuleiten und die Gefahr in ihrer Entstehung zu bekämpfen. Weiterhin sind die Personen aus dem Gefahrenbereich herauszuführen. Rettungswege und Angriffswege sind zu sichern

Können das etwa 150 ausgebildete Feuerwehrleute nicht? Und ich weiß, dass sie nicht zum feiern da waren, sondern um die Veranstaltung über die Bühne zu bringen. Dein Argument saufen, saufen, saufen zieht also nicht!

Und lieber BF Mann wenn Du Ahnung hättest, wüsstest Du das Detlef F. genau das gemacht hat, was gesetzlich im Rahmen der BSW gefordert ist. Er hat mit seiner Spürnase einen Brand frühzeitig erkannt und verhindert. Noch inhaltliche Fragen?

Wenn Du noch weitere Fragen hast, dann oute Dich mal und Du kannst gerne ein VB Praktikum bei mir machen.

Ich bin sprachlos, dass es Menschen gibt, die nur alle schlecht reden müssen...! Lob und Anerkennung für diese tolle Veranstaltung. Das sie gut ist, merkt man, dass sie volljährig wurde!

Zum Thema „Rauchen“ halte ich mich raus. Ich bin Nichtraucher!

Ich hab es langsam satt, dass hier Leute meinen sie können anonym die Welt erobern und alles platt reden. Nenne Ross und Reiter und alles ist klaro...!

P.S. Ich habe nichts gegen normal und konstruktiv denkende BF Männer und Frauen.

09.03.2010
13:37
Blockierter Kommentar.
von Moderation | #26

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09.03.2010
13:06
Blockierter Kommentar.
von Michaela.Leifgen | #25

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