"Ichbinwiedu" - auch mit Behinderung
17.02.2010 | 17:40 Uhr 2010-02-17T17:40:00+0100„Behinderte nicht ausschließen, sondern sie stark machen für ein Leben in der Gesellschaft”:
Das, so ESV-Vorstandssprecher Jürgen Dittrich, ist Ziel der Veranstaltung „UNbehindert - und das Leben gewinnt” am Mittwoch, 17. März, im Stadtsaal Wetter.
„,ichbinwiedu' - so haben wir diese Aktion zur Behindertenrechtskonvention überschrieben”, erläutert Pfarrer Dittrich. „Die Konvention soll auch in der Region umgesetzt erden.” Möglichst viele interessierte Bürger sollen daher angesprochen werden.
Die UN-Behindertenrechtskonvention ist seit März 2009 in Deutschland Gesetz. Die Gesellschaft hat danach die Pflicht zu verhindern, dass Menschen mit Behinderung benachteiligt werden. „Die Veranstaltung findet nicht in der Ev. Stiftung statt, wir gehen damit bewusst in den zentralen Stadtsaal”, so Ekkehard Meinecke als Wohnbereichs-Leiter in Volmarstein.
Behindertenrechte
als Thema
Das Programm beginnt um 10 Uhr mit Grußworten von Bürgermeister Hasenberg und Angelika Gemkow, Beauftragte der Landesregierung für Belange der Menschen mit Behinderung. Heiner Bielefeld, Professor für Menschenrechte an der Uni Erlangen-Nürnberg, wird anschließend erläutern, was „Behindertenrechtskonvention konkret für die Behindertenhilfe bedeutet”. Wie kann die Evangelische Stiftung den Menschenrechtsvertrag verwirklichen? Zu dieser Frage nimmt Pfarrer Jürgen Dittrich Stellung.
„Was können wir tun”, lautet die Frage nach der Mittagspause. zehn Foren beschäftigen sich mit Themenbereichen wie „Behinderte Kinder sollen da zur Schule gehen, wo alle lernen”, „Behinderte Menschen dürfen nie wieder misshandelt werden”, Behinderte Menschen sollen da arbeiten, wo alle arbeiten” oder „Barrieren sollen verschwinden - Wie schaffen wir das?”, so lauten einzelne Themenbereiche.
Wer sich für „ichbinwiedu” interessiert, sollte sich schon jetzt anmelden. Formulare liegen im Rathaus und in der ESV aus, nähere Infos gibt es unter 0 23 35-639 0 oder www.esv.de. TiWa
17:15
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14:49
Frau Otze dann ist es ja gut, daß Sie von selbigen reichlich vorweisen können!
Ein Aktionstag für Behinderte, trifft meine volle Zustimmung. Jedoch wer hat schon mitten in der Woche die ausreichende Zeit um daran überhaupt teilzunehmen? Übrigends finde auch ich es bedenklich, wenn Schwerstbehinderte mir im Zick-Zack mitten auf der Fahrbahn entgegenkommen. In Volmarstein, oftmals in den Einbahnstraßen in falscher Fahrtrichtung!
09:49
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20:20
#3 Mister Stringer
Interessant, was Sie alles aus meinem Kommentar herauslesen. Kümmern Sie sich lieber um Ihre Museumsbahnbaustelle in Wengern.
19:54
@Otto99
Nein, aber sowas aber auch, eine Unverschämtheit von diesen Leuten.
Mal im Ernst: Elektrische Rollstühle sind Fahrzeuge im Sinne der StVO und müßten eigentlich generell auf der Straße fahren. Wenn sie allerdings nur in Schrittgeschwindigkeit bewegt werden, dürfen sie auch auf Bügersteigen fahren. Bevor Sie hier also solche Kommentare loslassen, sollten Sie sich ein bißchen besser informieren.
11:39
Viele weichen aber oft auch auf die Straßen aus, wenn gar kein Schnee mehr liegt.
06:55
„ichbinwiedu” es ist auf eine Art eine Schande soetwas noch machen zu müssen..
Behinderte Menschen-nicht behinderte Menschen, wo ist der Unterschied?
Gibt es immernoch Menschen für die eine Behinderung ein Unterschied macht? Traurig, oder?
Die Aktion ist klasse, aber es dürfte soetwas nicht mehr geben!
Und unser Herr Bürgermneister könnte mal den Herren vom Bauhof in den Ars..... treten die Bürgersteige in Grundschöttel und Volmarstein räumen. Die Rollstuhlfahrer und gehbehinderten müssen auf die Straßen ausweichen, alles voller Eis und Schnee !!! Nicht immer labern, machen !!!