Hunde im Klassenzimmer fördern Sozialkontakte

Untersuchungen von Brita Ortbauer zur Tiergestützten Pädagogik haben ergeben, dass schon die regelmäßige Anwesenheit eines Hundes im Klassenverband (freie Interaktion) erstaunliche Veränderungen bewirkt: Schüler gehen lieber zur Schule, Außenseiter werden aus ihrer Isolation geholt, Auffälligkeiten reduzieren sich, positive Sozialkontakte werden gefördert und Lehrer werden mehr beachtet.


Bevor Stella Einzug ins Klassenzimmer halten durfte, wurde das Projekt in alle Schulgremien (Elternpflegschaft und Schulpflegschaft sowie Schulkonferenz) getragen und stieß dort auf breite Zustimmung.


In Nordrhein-Westfalen liegt die Entscheidung für oder gegen einen Schulhund bei der Schulleitung. Sabine Jessinghaus, Leiterin der Schrabergschule, befürwortete das Projekt von Anfang an.


Die Ausbildung von Astrid Herrmann und Stella kostet etwa 1700 Euro; die Hälfte davon stemmt die Schule über den Fortbildungsetat und den Förderverein. Alle anderen Kosten (Anschaffung, Unterhalt, Haftpflicht etc.) trägt der Hundebesitzer allein; es besteht aber die Möglichkeit, den Hund von der Steuer zu befreien.