Hohe Schlagzahl am Obergraben
07.10.2012 | 14:59 Uhr 2012-10-07T14:59:00+0200
Wetter. An diesem Wochenende wurde der sonst so beschauliche Obergraben erneut zur Rennstrecke. Rund 240 Boote von 17 Vereinen gingen bei der Harkortsee-Regatta der SG Demag Wetter an den Start und lieferten sich spannende Rennen im Ruderboot.
Bei der 11. Wettkampfauflage freuten sich die Organisatoren über das rege Interesse. Rolf Koch, zweiter Vorsitzender der SG, bemerkte: „Natürlich kommen immer viele alte Bekannte jedes Jahr wieder nach Wetter, aber in diesem Jahr konnten wir auch relativ viele neue Gesichter hier begrüßen.“ Darunter waren auch in diesem Jahr besonders viele Kinder und Jugendliche, für die die Regatta die Möglichkeit bietet, Wettkampferfahrungen zu sammeln.
Lageratmosphäre am Ufer
Während am Samstag die Langstrecke (6500 Meter) gefahren wurde, traten die Teilnehmer am Sonntag über die Sprintdistanz von 430 Metern an.
Mit dabei war auch der 13-jährige Moritz Anlauf im Trikot der SG Demag. Er ging an beiden Tagen gleich mehrfach an den Start und siegte unter anderem in seinem Lauf im Einzelrennen über die Sprintdistanz. Dabei freute er sich über das bessere Wetter am zweiten Wettkampftag: „Samstag hat es heftig geregnet, das macht wesentlich weniger Spaß“, so der Schüler.
Und der Spaß steht bei der heimischen Ruderregatta eindeutig im Vordergrund, betonte auch Koch: „Das ist jedes Jahr wieder eine sehr familiäre Zusammenkunft. Das zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit unserem ,Nachbarverein’ RC Mark Wetter.“ Der RC, dessen Clubhaus an das der SG grenzt, hatte auch in diesem Jahr sein Gelände zur Lagerung der Boote zur Verfügung gestellt und schickte ein Motorboot aufs Wasser.
Mit zahlreichen Übernachtungsgästen der ausschließlich aus NRW stammenden Teilnehmervereine war außerdem das SG-Vereinshaus wieder ordentlich gefüllt. Bereits am Freitag waren die ersten Gäste angereist, um die „Lageratmosphäre“ zu genießen und schon einmal erste Bahnen auf dem Obergraben zu ziehen. „Das ist eine schöne Tradition geworden“, freute sich Koch. „Da haben sich mit der Zeit echte Freundschaften entwickelt.“
Mit rund 40 freiwilligen Helfern aus den Sportvereinen und von der DLRG sorgten die Veranstalter für einen reibungslosen Ablauf der Regatta - auf dem Wasser und zu Land. Dort konnten sich frierende Zuschauer und nasse Ruderer mit allerlei warmen Getränken und Speisen stärken. Für Koch ist die große Hilfsbereitschaft im Verein ein positives Zeichen: „Unsere Regatta lebt von diesem Engagement, und natürlich wollen wir uns im nächsten Jahr alle wieder hier treffen.“
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