Herdecker Schüler machen Vorschläge zum Klimaschutz

Im Zuge des Klimaschutzwettbewerbes der Herdecker Schulen läuft eine Ausstellung in der Sparkasse.
Im Zuge des Klimaschutzwettbewerbes der Herdecker Schulen läuft eine Ausstellung in der Sparkasse.
Foto: WP
Eine Ausstellung zum Klimaschutzwettbewerb der Herdecker Schulen läuft bis zu den großen Ferien in der Sparkasse. Es wird Zeit für mehr Denkerluft.

Herdecke..  Noch stehen die Preisträger nicht fest. Aber schon jetzt ist zu sehen, was den Schülern zum Klimaschutz in ihrer Stadt eingefallen ist. Bis zu Beginn der Sommerferien zeigen Schautaufeln in der Sparkasse, was in den letzten Monaten unternommen worden ist, damit weniger CO2 die Umwelt belastet.

An der Vinkenbergschule beispielsweise wurde untersucht, was Stoßlüften für den Klimaschutz bringt. Und für das Raumklima! „Die Luft war wesentlich angenehmer und auch länger frisch“, sagt Schulleiterin Michaela Franz über die Lüftungsaktion im Klassenzimmer. Die frische Brise in den Pausen „tut gut fürs Denken“, hat Lehramtsanwärter Kevin Mroz bemerkt. Denkerluft soll es jetzt nicht nur in den beiden Versuchsklassen geben. Und für die Schulleiterin ist klar: Der nachhaltige Schutz des Klimas soll Dauerthema werden und bald schon im Schulprofil stehen.

Preisvergabe ist am 23. Juni

Um Raumtemperaturen und ums Lüften ging es auch an der Friedrich-Harkort-Schule. Die Erkenntnisse der Schüler könnten in einigen Jahren zu einer spürbaren Entlastung des Klimas und des städtischen Haushalts führen. Bis 2020 soll die Heizungsanlage erneuert sein. Das Schülerwissen fließt in die Überplanung mit ein. Dann ist Freya längst kein Grundschulkind mehr. Aktuell geht sie in die dritte Klasse der Robert-Bonnermann-Schule. Bei der Eröffnung der Ausstellung zum Klimaschutzwettbewerb verblüfft sie die Erwachsenen mit ihrem Wissen über ökologische Zusammenhänge und ihrer unbekümmerten Vortragsart. Ihre Schule hat auch einen Pflanzenbaum mit in die Schalterhalle gebracht:Turnschuhe baumeln an den Zweigen, gefüllt mit Erde und Pflänzchen.

Die Bürgerinitiative Semberg und die Bürgerstiftung haben 3000 € Preisgeld zur Verfügung gestellt. Sieben Mitglieder hat die Jury, die bis zum 23. Juni die Preisträger finden soll. Dann ist Preisverleihung im Werner-Richard-Saal. Und die Bandbreite der Projekte ist groß: Die Schüler haben nachgefragt, welche Verbindungen zwischen unserer Ernährung und der Vernichtung der Regenwälder bestehen. Oder sie haben Vorschläge gemacht, wie der Schulweg gefahrloser werden kann auch mit weniger „Mamataxis“.

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