Herdecke zahlt fast eine Million für Umzug

Frische Farben im Betonbau: In der ehemaligen Hauptschule wird nun im bunten Ambiente gelernt.
Frische Farben im Betonbau: In der ehemaligen Hauptschule wird nun im bunten Ambiente gelernt.
Foto: WP
Grundschule im Dorf an den Bleichstein, Vinkenberg-Schule nach Kirchende – für die Stadt schlagen diese Schulumzüge mit Baukosten in Höhe von fast einer Million Euro zu Buche. Jetzt liegt die Schlussrechnung vor.

Herdecke..  Fast eine Million Euro Umzugskosten: Es hat etwas länger gedauert, bis die Schlussrechnung für die beiden Grundschul-Umbauten im vergangenen Jahr in Herdecke vorliegt. „Bei solch komplexen Maßnahmen werden verschiedene Leistungen überprüft“, erläutert Finanzdezernent Frank Zagler.

Moderne Lüftungsanlage

Laut Aufstellung des städtischen Amts für Hochbau und Bauunterhaltung kostete der Umbau der Hauptschule für die Grundschule im Dorf 466 500 Euro, darunter 53 500 Euro für die moderne Lüftungsanlage in der Mensa, die unter anderem wegen der ungünstigen Raumstruktur und Hygienerichtlinien noch zu den Hochbaukosten inklusive Technik hinzu kamen. Im Haushalt waren 373 950 Euro eingeplant.

Für den Umbau im Grundschulgebäude in Kirchende wurden insgesamt 495 000 Euro fällig und damit 63 000 Euro mehr als im Haushalt veranschlagt waren. Hier sorgte die Heizungs-Entkopplung von der benachbarten Sporthalle für Zusatzkosten von 75 000 Euro. „Das könnte aber energetische Einsparungen von ungefähr 10 000 Euro im Jahr mit sich bringen“, erklärt Zagler. Aktuell habe sich laut Hochbauamt der Verbrauch in beiden Gebäuden um die Hälfte reduziert, Energieeinsparungen von rund 30 Prozent seien prognostiziert.

Vorbereitungen am Schraberg-Bad

Aktuell laufen die Renovierungsarbeiten im Hallenbad in der Schraberg-Grundschule an, darunter Einrüstung, Aufbau des Bauzauns und Buschrodung. Auch der gesonderte Eingang zum Bad werde ebenso vorbereitet wie Elektroinstallationen und Arbeiten für die Heizung, Lüftung sowie Sanitäranlagen. Etwas verzögern wird sich laut Claudia Schulte, städtische Amtsleiterin für Hochbau und Bauunterhaltung, die Demontage des Hubbodens. „Wir sind da auf einen Monopolisten angewiesen. Der Verzug ist nicht ganz so gravierend, da er die anderen Arbeiten nicht behindert.“

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