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Helfer arbeiten Hand in Hand

09.10.2012 | 18:00 Uhr
Helfer arbeiten Hand in Hand
Das neu gegründete Netzwerk "SoKo Wetter": Mit an Bord sind unter anderem die Freie Evangelische Gemeinde, der Kinderschutzbund und Förderverein des Johannes-Zauleck-Heims.Foto: Valentin Dornis

Wetter. Sozial schwachen Wetteranern stehen zahlreiche Vereine, Kirchengemeinden und Organisationen zur Seite. Das neue Netzwerk „SoKo Wetter“ möchte die Zusammenarbeit zwischen diesen Institutionen verbessern und kurze, unbürokratische Wege schaffen.

„SoKo“ steht hier für „Soziale Kooperation“. Und diese haben sich die Gründungsmitglieder auf die Fahnen geschrieben: Generationenübergreifende Hilfe durch Ideenaustausch und Zusammenarbeit soll das Netzwerk ermöglichen. Mit an Bord sind unter anderem der Kinderschutzbund, der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Wetter und die Freie Evangelische Gemeinde Kaiserstraße.

Deren 2009 gegründeter Hilfsfonds „Mitten in Wetter“ bildet einen der Grundpfeiler des Netzwerkes, steht jedoch nicht im Mittelpunkt, wie Gemeindeleiter Martin Sinn betonte: „Wir wollten mit diesem Netzwerk den Anstoß geben, sich auszutauschen. Die Mitglieder haben teils sehr unterschiedliche Zielgruppen, aber die gegenseitige Unterstützung bei Projekten macht die Arbeit wesentlich einfacher.“

Seit rund einem Jahr treffen sich die Netzwerker, diskutieren verschiedenste Ideen und planen für die Zukunft. Wie die aussehen soll, ist noch ungewiss, doch längerfristig könnte auch ein von allen Partnern gemeinsam durchgeführtes Projekt möglich werden, erklärte Margot Wiese vom Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Wetter: „Für das Jahr 2013 haben wir so ein Projekt angedacht. Ob das durchführbar ist, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.“ Zunächst wolle man aber weiter einzelne Projekte fördern, wie zum Beispiel den Spendenlauf der Freien Evangelischen Gemeinde oder die Adventskalender-Aktion des Kinderschutzbundes. Bei dieser sollen über den Verkauf eines selbstgestalteten Kalenders Mittel gesammelt werden, mit denen der Verein seine Projekte finanzieren kann. Das „SoKo“-Netzwerk konnte bei der Ideensammlung und Planung bereits helfend eingreifen und notwendige Kontakte vermitteln.

Bis zum nächsten Treffen im Januar 2013 erhoffen sich die Partner weiteren Zuwachs. Pastor Timo de Buhr rief die wetterschen Vereine und Organisationen zum Mitmachen auf: „Unser Netzwerk ist dankbar für jede weitere Unterstützung. Egal ob Sie mit Kindern, Familien oder Senioren arbeiten, wir freuen uns über jeden neuen Partner.“ Auch wer als Privatperson helfen möchte, sei dazu eingeladen, sich zu engagieren, so de Buhr.

Interessierte Bürger und Vereine melden sich bei ihm unter 0 23 35/80 29 60 oder per Mail an pastor@efginwetter.de.

Valentin Dornis



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