Haft nach Einbruchserie in Herdecke

Herdecke/Märkischer Kreis..  Seit Anfang November 2014 werden, wie bereits im Vergleichszeitraum des Vorjahres, die Wohnungseinbrüche im Märkischen Kreis von einer zentralen Ermittlungskommission der Polizei bearbeitet. In einer ersten Zwischenbilanz zeigen sich laut Mitteilung der Behörde positive Tendenzen und vorzeigbare Ermittlungserfolge über die Kreisgrenzen hinaus. So konnten etwa auch Einbrüche in Herdecke aufgeklärt werden.

Ein Vergleich der beiden Monate November/Dezember in den Jahren 2013 und 2014 führte zu der Erkenntnis, dass es innerhalb des Märkischen Kreises 87 Einbrüche weniger gegeben habe, was die Polizei auch auf die Einrichtung der letzten „EK Casa“ zurückführt. Dadurch gelangen Festnahmen, die wiederum aktuell diverse Haftstrafen zur Folge hätten. Auch in diesen Tagen seien mehrere Tatverdächtige festgenommen worden, die sich teilweise in Untersuchungshaft befänden. Nach anderen werde weiter gefahndet.

Georgier wohl in ganz Europa aktiv

Eine Tätergruppe stamme aus Georgien. Durch laut Mitteilung „akribische polizeiliche Arbeit“ konnte ermittelt und nachgewiesen werden, dass sie für mehrere Wohnungseinbrüche in Herdecke, Dortmund und im Märkischen Kreis in der letzten November- und in der ersten Dezember-Woche 2014 verantwortlich seien. Es stellte sich noch heraus, dass diese reisenden Täter in ganz Europa Beutezüge begingen und hierfür an den Wochenenden bis zu 3000 Kilometer zurücklegten. Gegen drei Tatverdächtige erging ein Haftbefehl.

Einer albanischen Tätergruppe konnte die MK-Behörde eine Serie von Wohnungseinbrüchen im Süden des Kreises zuordnen. Die Gruppe arbeitete als sogenannte „Fensterbohrer“ und kletterte für ihre Taten in die erste oder zweite Etage, um Schmuck oder Elektro-Werkzeug zu stehlen. Die Polizei fand heraus, dass die Täter aus Duisburg stammen.