Haarige Sache

Die Zeiten für den Pelz sind hoffentlich vorbei, rein wettertechnisch gesehen. Auf den Laufstegen dieser Welt ist Pelz dagegen gerade wieder in. Allerdings müssen Fuchs, Bär oder Hamster nicht mehr echt sein. Was wiederum die Tierschützer freut. Schließlich sollen nach deren Meinung alle Vierbeiner ihren Pelz behalten dürfen.

Wer nun annimmt, dass falscher Pelz die ganze Sache erschwinglicher macht, irrt. Ein guter Kunstpelz ist in manchen Fällen teurer als die echte Tierhaut. Und auch kaum von einer solchen zu unterscheiden. Doch es gibt Tricks, wie sich echt von falsch trennen lässt. Pustet ihnen jemand von hinten in den Pelzkragen, ist das vielleicht nur ein Test, ob zwischen dem Deckhaar feine Unterwolle zum Vorschein kommt. Dann ist der Pelz echt und der pustende Tierschützer vielleicht nicht mehr so gut gelaunt. Die Laune des Pelzträgers dagegen wird sinken, wenn der Pelzgegner den Flammentest macht. Kunsthaar schmilzt, Fell stinkt. So oder so, eine haarige Sache.

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