Gutachten soll Schullandschaft im Kreis zeigen
15.12.2011 | 16:47 Uhr 2011-12-15T16:47:00+0100
Ennepe-Ruhr.Der demografische Wandel macht auch vor den Schulen im Ennepe-Ruhr-Kreis nicht halt. Die Zahl der Kinder und damit der Schüler wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich abnehmen. Logische Folge: Städte und Kreis werden weniger Schulen zur Verfügung stellen müssen.
Diese Entwicklung sowie der Wegfall der Schulbezirksgrenzen, die Einführung der Sekundarschule, das geplante gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne besonderen Förderbedarf und der Verzicht auf verbindliche Übergangsempfehlungen legen es nahe, über die Stadtgrenzen hinauszublicken und möglicherweise nach Kooperationsmöglichkeiten Ausschau zu halten.
Damit der Kreis und die Städte als zuständige Schulträger Aufschlüsse darüber erlangen, was möglich wäre, hat der Kreisausschuss in seiner letzten Sitzung 33 000 Euro für ein Gutachten zur Verfügung gestellt. Damit soll ermittelt werden, wie die derzeitige Schullandschaft im EN-Kreis aussieht und welche Chancen für die Schulentwicklungspläne damit verbunden sind.
In der Beschlussvorlage der Kreisverwaltung heißt es dazu: „Bereits Ende 2009 wurde auf Initiative der kreisangehörigen Städte der Arbeitskreis ´Interkommunale Schulentwicklung´ ins Leben gerufen. Es hat sich herausgestellt, dass angesichts der dramatischen Veränderungen bei den Schülerzahlen - erwartet wird ein Rückgang von 20 Prozent und mehr - eine interkommunale Betrachtung unter strikter Beachtung der örtlichen Zuständigkeit der einzelnen Kommunen Sinn macht und von allen Beteiligten gewünscht wird.“ Diesen Ball hat die Kreisverwaltung mit ihrem Bildungsbüro aufgenommen, sie moderiert und unterstützt die Aktivitäten.
Weiter unterstreicht die Vorlage: „Festzuhalten bleibt, dass nur die dialog- und zielorientierte Zusammenarbeit zwischen allen kommunalen Schulträgern bei dem derzeitigen und sich in Zukunft noch deutlich verschärfenden Schülerrückgang für Abhilfe sorgen kann.“ Das setze allerdings auch voraus, dass Städte und Kreis unter Zurückstellung von kommunalen Interessen über die bestmögliche schulische Bildungs- und Ausbildungsstruktur diskutieren und entscheiden wollen. Gegebenenfalls auch durch Aufgabe einzelner Schulen oder Schulformen in der eigenen Stadt.
Bevor darüber diskutiert werde, gelte es aber, das Gutachten abzuwarten. Mit ersten Ergebnissen ist im Frühjahr 2012 zu rechnen.
14:12
Ich störe Ihren Austausch von Höflichkeiten ja nur sehr ungern, aber bisher haben Sie sich in keinster Weise mit dem Thema des Artikels auseinandergesetzt. Und um Mißverständnissen vorzubeugen, dies ist eine Forderung, die ständig von einem Ihrer Mitkommentatoren erhoben wird. Auch die Frage des astronomischen Modells hat nichts mit dem Thema zu tun.
Wenn Sie mir erklären, was "maschieren" ist, werde ich Ihnen beantworten können, ob ich es tue oder nicht. Bis dahin sollten Sie vielleicht noch ein paar Deutschstunden besuchen.
10:35
Entschuldigung angennommen!
10:22
Oh, Entschuldigung, sollte natürlich heißen, dann sehen wir das!
11:48
#5
???
Wollen Sie mich ärgern?
Sie dürfen zwar gerne meine Meinung vertreten, aber der erste Satz ist doch etwas verwirrend!
Ich bin nicht Sie! und Sie sind nicht Ich!
Dass möchte ich hier nur einmal festhalten.
Auch wenn wir uns gut kennen!
10:07
Ja Mister Stringer dann sehe ich das halt aus Ihrer Sicht ganz alleine so.
Und?
Mich stört es nicht und ausser Ihnen scheint es auch niemanden anders zu stören.
Die Zukunft wird doch zeigen wer richtig liegt, mit seiner Meinung.
Die Erde war auch mal eine Scheibe, und die Sonne drehte sich um die Erde.
Hätte es niemand angezweifelt, eventuell glaubten wir es heute auch noch.
Maschieren Sie ruhig immer schön mit im Gleichschritt, ich und andere tun dies eben nicht.
In 20 Jahren sprechen wir und wieder!
20:58
Die Aussage, daß eins ins andere greift, ist eine Floskel ohne jegliche Information. Wie Sie später in Ihrem Kommentar feststellen, haben Gewerbegebiete nichts mit der Schüleranzahl zu tun. Dann stellt sich natürlich die Frage, warum Sie dann lang und breit versuchen, solche Zusammenhänge trotzdem herzustellen. Aber das wissen vermutlich nur Sie ganz alleine.
23:47
Ein Zähnchen greift ins nächste, wenn eins fehlt, stockt alles.
Ohne Kinder keine Zukunft!
Sogar mit diesen neuen geplanten, so wichtigen, KINDERFREUNDLICHEN WOHNGEBIETEN die all überall errichtet werden, sinken die Schüler/Kinderzahlen drastisch, mit einem Minus von über 20% muß gerechnet werden. An dieser Statitik ändern auch die geplanten riesigen Gewerbegebiete nichts. Es werden nicht mehr Kinder dadurch. Aber verbaut ist verbaut! Auf Zukünftigen Industriebrachen wachsen keine Kartoffeln!
23:20
.. daß es mit dem Lesen offenbar schwierig ist, oder Schuecke.N? In der Schule (und nur um die geht es hier) stände unter Ihrem Aufsatz "Thema verfehlt" mit einer entsprechenden Note. Es geht hier nicht um Gewerbegebiete, Eigenheime oder Biogasanlagen. Merken Sie eigentlich nicht, daß Sie sich lächerlich machen? Aber bitte, jeder so gut, wie er kann.
21:51
Obwohl wir wissen, das die Zahl der jungen Familien und besonders der Familien mit Kindern im En/Kreis drastisch sinken wird, entstehen weiterhin in jeder Kreisstadt neue Einfamilienhaussiedlungen, wird weiterhin die Landschaft zersiedelt!
Wie sieht es in 20/25 Jahren aus? Wie viele Menschen im Kreis sind dann noch gewillt oder wie viele könnten dann noch diese Häuser kaufen, jede neue Siedlung im Kreis bedeutet noch mehr Einfamilienhäuser, jedes Haus wird jedoch nicht weitervererbt und genutzt sondern weiterverkauft werden müssen.
Bei einer durch die Bauwut unserer Städte stets größeren Anzahl an diesen Häusern und Siedlungen ist es nur eine Frage der Zeit das dass Angebot die Nachfrage bei weitem übersteigt.
Weniger Menschen, weniger Arbeitsplätze.
Wozu planen unsere Bürgermeister und der En/Kreis dann noch zusätzlich zu den Wohngebieten 1 Millionen Quadratmeter Naturnahe Flächen als Interkommunale Gewerbegebiete auszuweisen?
In Wetter wurde das Schöllingerfeld als Anbindung für das neue Gewerbegebiet am Stork favorisiert!
Die Planung begann 2008. Gleichzeitig begannen auch die ersten Planungen/Gespräche unserer Stadtoberen zu interkommunalen Gewerbegebieten.
letztes Jahr entschloss sich unsere SPD zu der Anbindung durchs Schöllinger Feld.
Sämtliche Planungen, alles war abgeschlossen.
Dann wurde mit einem Gewerbetreibenden verhandelt, da man dessen Grundstück zur Anbindung des Storkes brauchte.
Er wollte verkaufen und ist mit seinem Betrieb schon nach Dortmund gezogen.
Im September sollte der Vertrag notariell beglaubigt werden.
Die Stadt verschob den Termin um drei Wochen um Ihm anschließend mitzuteilen der Vertrag ist gescheitert, wir kaufen nicht.
Es reichte aus Sicht unserer Stadtoberen als letztes mit dem direkt am Kreisel liegenden Autohändler zu sprechen.
Dieser war bereit seine Grundstücke zur Verfügung zu stellen, jedoch wollte er auf einem anderen teil seines Grundstücks einen Drive-In und eine Tankstelle errichten. Das lehnte die Stadt ab, mit der Begründung das würde zu viel Verkehr einbringen. In einem Gewerbegebiet darf kein Gewerbe errichtet werden, zu viel Verkehr.
Durch dieses Gewerbegebiet wollte man das neue
150 000 Quadratmeter große Gewerbegebiet am Stork verkehrstechnisch anbinden. Zu der Zeit noch geplant mit
Firma Peters, die in diesem Gewerbegebiet Ihre drei Standorte auf 40 000 Quadratmeter überbauter Fläche zusammen ziehen wollte.
Der Verkehr wurde uns im Vorhinein bei den Planungen zugemutet!
Jedoch zwei neue Gewerbe sind der angebliche Grund für dieses Scheitern.
Jetzt beißt die SPD in den sauren Apfel und muß die Erschließung doch wieder über die Schwelmer Strasse planen. Es tut Ihr sooo Leid.
Jedoch mit der Erschließung über die Schwelmer Strasse wird auch gleich eine Zufahrt für das in Nähere Betrachtung stehende Interkommunale Gewerbegebiet vordere Heide geschaffen.
Ohne das dass Gewerbegebiet am Stork über die Schwelmerstrasse angeschlossen wird, kann auch die vordere Heide nicht erschlossen werden. Und genau aus diesem Grund sind die Verhandlungen mit dem Autohausbesitzer gescheitert, man wollte es von Anfang an.
Wie sieht es in 20-30 Jahren aus?
Die Bevölkerung bei uns schrumpft, weniger Menschen weniger Güter, weniger Industrie.
Jedoch werden Landwirtschaftliche Flächen immer wichtiger. Wir haben heute schon zu wenig.
Wir bauen eine Bio-Gasanlage und stellen fest! Die Landwirte haben keine Flächen übrig die Sie für die Gasproduktion bebauen könnten. Jetzt wird schon eine Müllkontrolle eingeführt um jedes Fizzelchen wird gekämpft. Trotzdem verringern wir weiterhin die noch vorhandenen Landwirtschaftlichen Flächen.
Gewerbegebiete und Einfamilienhäuser kann man nicht essen!