Grünes Licht für Planungen "Am Stork"
20.06.2008 | 17:26 Uhr 2008-06-20T17:26:30+0200Wetter-Volmarstein. Dass vor ihrer Haustür ein neues Gewerbegebiet entstehen soll, bewegt viele Volmarsteiner. In großer Zahl erschienen sie am Donnerstag in der Ratssitzung, in der Beschlüsse über den Zeitplan und die Preise gefällt werden sollten. ...
... Nach hitziger Diskussion stimmten SPD, FDP, Bürger für Wetter und CDU-Mitglied Horst Lange dafür, mit der konkreten Planung zur Erschließung des Gewerbegebietes "Am Stork" zu beginnen.
Bürgermeister Frank Hasenberg schlug angesichts des großen Interesses der Bürger vor, über die Entwicklung des Gewerbegebietes "Am Stork" im öffentlichen Teil der Sitzung zu diskutieren. Noch im Hauptausschuss hatte sich die Verwaltung gegen diesen Vorschlag gewehrt. Sachkundig und in ruhigem Ton brachten die Bürger dann ihre Fragen und Sorgen vor. "Die Vogelsanger Straße ist ohnehin überlastet. Kommt nun noch ein Gewerbegebiet dazu, droht uns der Verkehrskollaps", fürchtete Dietmar Kaufmann, Anwohner Am Loh. "Der Lärm, der uns zugemutet wird, überschreitet schon jetzt sämtliche Grenzen", ärgerte sich Erika Thul. Ein weiterer Anwohner fühlte sich unter falschen Versprechungen in sein Eigenheim gelockt: "Damals warb man mit Wohnen im Grünen, nun setzt man uns ein Gewerbegebiet vor die Nase." Diesen Eindruck wollte Johann Fiolka, Fraktionsvorsitzender der SPD, so nicht stehen lassen. "Der Slogan hieß damals: Wohnen und Arbeiten", unterstrich er. Im Zug der Einrichtung des Gewerbegebietes Schöllinger Feld habe man die Möglichkeit dafür geschaffen, dass die Beschäftigten in der Nähe ihres Arbeitsplatzes auch ein Zuhause finden konnten. Obwohl die meisten Familien, die heute dort wohnen, keinen Bezug zu den Gewerbegebieten haben.
Für die Grünen, die schon von Anfang an gegen die Einrichtung des neuen Gewerbegebietes waren, lag die Lösung auf der Hand: "Hier wird das Interesse einer Firma über das Interesse der Bürger gestellt. Das können wir nicht mittragen", so Paul Frederik Höller. "Das Ennepetaler Unternehmen verlagert seine Arbeitsplätze lediglich in eine andere Stadt. Es entstehen keine neuen Arbeitsplätze." Diesen Eindruck hatte Baufachbereichsleiter Manfred Sell zuvor zerstreuen wollen mit dem Hinweis, man hoffe, dass mit der Expansion des Unternehmens "auch neue Arbeitsplätze hier in der Stadt Wetter entstehen."
Etwas schwerer tat sich in der Argumentation die CDU. Sie hatte bislang die Einrichtung des Gewerbegebietes Am Stork unterstützt. Am Donnerstag sprach sie sich - wenn auch nicht geschlossen - gegen ein rasches Fortschreiten in der Plaung aus. Die CDU stritt nicht gegen das Gewerbegebiet als solches, auch wenn nach Worten von André Dobersch hier "Gemeinwohl und Einzelinteressen sorgfältig abgewogen werden müssen". Vor allem wollte die CDU das Thema noch einmal im zuständigen Fachausschuss diskutiert sehen und sich dem raschen Tempo, das die Verwaltung vorlegte, nicht beugen. Auch wenn Manfred Sell noch einmal betont hatte: "Wir müssen die Erschließung möglicherweise europaweit ausschreiben. Wenn wir die Planung nicht vorantreiben, werden wir den Zeitplan nicht einhalten können."
Einen Personalwechsel hat es im Rat auch gegeben: Peter Westermann (SPD) zieht nach Witten und legt somit sein Ratsmandat nieder. Ihm folgt Rosi Wolf-Laberenz. Den Vorsitz des Sport- und Kulturausschusses übernimmt Johann Fiolka.
00:17
Es mußte letztes Jahr unbedingt noch vor den Sommerferien beschlosswn werden, da der Großinvestor nur ein sehr begrenztes Zeitfenster hatte.
19:41
Wiso stimmte die CDU diesmal komplett dafür?
19:23
Halb Volmarstein ist gegen das Industriegebiet am Stork! Diese Artikel sind immer noch intressanter als vieles was uns hier Tag-Täglich geboten wird. Auch heute! Der Schnee liegt meiner Meinung nach in Herdecke!
22:04
führst Du hier Selbstgespräche in einem Artikel 8 Monate altten Artikel?
11:52
Die nächste Wahl wird Stimmen kosten.
11:45
Wir werden auch nicht aufgeben!
11:44
Noch haben wir nicht aufgegeben!
11:31
R.W. Laberenz, die Tochter?
11:30
Sie haben nichts aber auch gar nichts dazugelernt.