Grüne begrüßen Kooperation

Herdecke..  Die Ratsfraktion der Herdecker Grünen begrüßt den Dialog zwischen der Friedrich-Harkort- Schule und der Realschule. „Es wäre sehr erfreulich“, so Andreas Disselnkötter, „wenn dadurch in der Zukunft mehr Schüler den Übergang in die gymnasiale Oberstufe bewältigen könnten.“ Die bisher verschwindend geringen Übergänge von der Realschule zum Gymnasium haben nach Meinung der Grünen auch damit zu tun, dass eine Realschule eigentlich von Beginn an nicht auf den Übergang in ein Gymnasium ausgerichtet ist. Daher wechseln heute viele Abgänger der Realschule zu Berufskollegs oder bevorzugen die Oberstufe von Gesamtschulen. Wenn sich diese Situation durch die Kooperation von Realschule und Gymnasium ändern sollte, sei, so die Grünen „für Herdeckes Schülerinnen und Schüler viel gewonnen.“

Experten sollen eingeladen werden

Die Grünen weisen aber auf ein weiteres Problem hin: Es wechseln immer noch bis zu 40 Prozent eines Jahrgangs aus den vierten Klassen der Herdecker Grundschulen nicht auf das Gymnasium oder die Realschule, sondern zu weiterführenden Schulen in den Nachbarstädten. Über diese Problematik müsse deshalb in Herdecke besonders nach dem Scheitern der Primusschule weiter diskutiert werden. „Insbesondere die Realschule muss so weiter entwickelt werden, dass sie für diese Schülerinnen und Schüler attraktiver wird. Bei dieser Diskussion darf es keine Denkverbote geben“, so die Grünen. Sie kündigen deshalb zur nächsten Schulausschusssitzung einen Antrag an, dort mit Experten die Konzepte von Sekundarschule und Gesamtschule vorzustellen und zu diskutieren.