Große Aufmerksamkeit am runden Tisch
28.04.2010 | 17:47 Uhr 2010-04-28T17:47:00+0200
Mit einer Info-Offensive hat die Stadtverwaltung die Gäste am „Runden Tisch” im GVS-Altenzentrum Kirchende begrüßt.
Die vielen Fakten seien unabdingbar für einen gleichen Wissensstand, so Gastgeberin Katja Strauss-Köster beinahe entschuldigend. Über zwei Dutzend Vertreter aus Vereinen, Verbänden und Parteien waren der Einladung der Bürgermeisterin gefolgt. Die hatte noch einmal ein Dutzend Mitarbeiter der Verwaltung mitgebracht.
Ein Ratsbeschluss im März hatte viele Bürger auf die Barrikaden gebracht. Im Zuge der Haushaltsberatungen hatte die Mehrheit von CDU, Grünen und FDP einen grundsätzlichen Beschluss gefasst: Die Grundschule Kirchende soll wegen geringer Anmeldezahlen geschlossen werden, die Grundschule im Dorf in das Gebäude einziehen. Mit der Schule im Dorf soll das Jugendzentrum „MiTTendriN” aus dem Gebäudekomplex in Kirchende ausziehen, das Grundstück verkauft werden.
Weil viele Fragen ungelöst sind und der Beschluss formal nicht korrekt war, wird jetzt erneut diskutiert. Die Gespräche am „Runden Tisch” seien kein Ersatz für die politische Entscheidungsfindung, sollen aber eine Hilfe sein, so die Bürgermeisterin. Für die Bereiche Schule, Jugend, Sport und Senioren sollen Arbeitskreise gebildet werden. Zeitliche Perspektive: mindestens ein Jahr. Dann aber müssten „harte Fakten” geschaffen werden für die Stadt, so Strauss-Köster.
Für Druck sorgt die Finanzlage der Stadt. „In dieser Größenordnung hat es noch nie Fehlbeträge in unserem Haushalt gegeben”, stellte die Bürgermeisterin fest. Dann ging Kämmerer Helmut Patzle mit viel Schwung ins Detail: Bei knapp 8 Millionen Euro liegt allein der Fehlbetrag im laufenden Jahr. Über 30 Mio. Euro werden es bis 2016 sein.
Großer Druck
zum Sparen
Nur spürbare Einschnitte würden verhindern, dass der Rat die Finanzhoheit für die eigene Stadt verliert, so Patzle.
Welche Jugendarbeit wird es künftig wo geben? Wie kommen die Senioren der AWo unter? Was ist mit dem Raumbedarf der Schulen? An Themen für die Arbeitskreise herrscht kein Mangel.
17:31
Was hat denn der runde Tisch schon wieder mit den Parteien vor Ort zu tun? Es ist doch begrüßenswert, dass sich alle zusammensetzen und vor allem deutlich zu sein scheint, dass neue Wege gegangen werden müssen.
16:41
Es wird immer schlimmer.
Deshalb: WEG MIT JAMAIKA !!!
14:32
Es ist schwer erträglich zu sehen, dass a) zu allererst an Kindern und Jugendlichen gespart wird und b) mit wie wenig Antizipation und Sachkenntnis vorgegangen wurde. Basta-Politik statt Transparenz? Versprochen haben Bürgermeisterin und Jamaica das jedenfalls nicht.
17:28
habe heute die Nutzer Zahlen des Mittendrin
und der AWO Ende gelesen,
frage mich, wer diese Zahlen ermittelt hat, ich kenne andere Zahlen. Das Begegnungszentrum wird öfter genutzt als angegeben,
wo bleibt das miteinander in herdecke Ende, wir werden au fdas Abstellgleis geschoben.
10:34
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19:59
Bei so einem Fehlbetrag sollte man überlegen von denen Miete zunehmen die in Städttischen gebäuden sind Mietfrei das endlastet auch den Haushalt.Es müssen alle Gleich gehalten werden.
19:48
Macht nur nicht zuviele Arbeitskreise. Sonst kommt nix dabei heraus.