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Geschäftsleute zwischen Hoffen und Bangen

13.08.2010 | 14:35 Uhr
Geschäftsleute zwischen Hoffen und Bangen
Rolf Stein, Inhaber des gleichnamigen Friseursalons an der Königstraße 69. „In Wetter muss endlich etwas passieren“, sagt er. Foto: Sebastian Korinth

Wetter.Am 2. September eröffnet in Wetter das „Ruhrtal Center“. Die alteingesessenen Geschäftsleute sehen diesem Tag mit gemischten Gefühlen entgegen. Positive Meinungen überwiegen zwar, aber es werden auch kritische Stimmen laut.

In knapp drei Wochen ist der große Tag da: Am Donnerstag, 2. September, wird das „Ruhrtal Center“ eröffnet. Viele Einzelhändler in Alt-Wetter sehen das neue Einkaufszentrum allerdings mit gemischten Gefühlen. Während bei den meisten Geschäftsleuten die Freude überwiegt, fürchten andere, neben dem neuen Zentrum bei vielen Kunden in Vergessenheit zu geraten.

„Ich bin eher skeptisch“, meint Andrea Kreitz von „Geschenke und mehr“, Kaiserstraße 81. „Ich sehe die Gefahr, dass viele Kunden ins neue Zentrum fahren, dort ihre Einkäufe erledigen und wieder nach Hause fahren. Wir müssen also abwarten, ob wir an Kaiser- und Königstraße von dem neuen Zentrum profitieren werden.“

Vertrauen in die Stammkundschaft

Diese Meinung teilt auch Markus Bötzel vom Salon Bötzel an der Kaiserstraße 92. „Parken, einkaufen und wieder fahren, so könnte das Motto für viele Kunden lauten.“ Um seinen Salon macht er sich jedoch keine Gedanken: „Zu mir kommt überwiegend Stammkundschaft.“

Jeannette Meyer bietet an der Bismarckstraße in „het Tulpen huis“ Wohnberatung, Blumen, Wein und Feinkost an. Sie sieht dem neuen Zentrum mit seinen 25 Geschäften „durchaus positiv“ entgegen. „Dann kommen endlich mehr Kunden in die Stadt“, freut sie sich.

„Positiv“ sieht auch Günter Draht von der „Bücherstube Draht“, Bismarckstraße 52, die Entwicklung. Allerdings müsse auch das Umfeld verbessert werden. Er denkt dabei an eine Beruhigung der Kaiserstraße. „Und das sollte möglicht bald geschehen. Sonst verpufft die Wirkung, die das neue Ruhrtal Center hat.“

Einkaufszentrum könnte Abfluss der Kaufkraft reduzieren

Auch Lazar Novakov vom Kaufhaus Lano sieht der Entwicklung in Alt-Wetter positiv entgegen. Er hofft in Zukunft auf mehr Kunden: „Die Wetteraner bleiben zum Einkaufen in Wetter“, so meint er. Der Abfluss an Kaufkraft könne dadurch reduziert werden: „Von derzeit 60 auf 40 Prozent“, kann er sich vorstellen. Seine rund 50 Parkplätze am Kaufhaus bietet er auch weiterhin kostenlos an: „Das ist für mich die beste Werbung.“

Hoffnungsvoll blickt auch Rolf Stein, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Alt-Wetter und Inhaber des „Salon Stein“, Königstraße 69, in die Zukunft. „In Wetter muss endlich etwas passieren.“ Das Ruhrtal Center dürfe aber keine „Insellösung“ sein: „Auch das Umfeld muss funktionieren, alle Geschäfte müssen mitziehen.“ Er hofft darauf, dass die umliegenden Baustellen bald verschwinden.

Thilo Wagner

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Kommentare
17.08.2010
10:14
Geschäftsleute zwischen Hoffen und Bangen
von Pozzo | #5

Franz, Du hast völlig recht, allerdings hättest Du dir den letzten Absatz dahin stecken sollen, wo er hin gehört. Säufer, Arbeitsscheues Gesindel, Looser der Gesellschaft?

- Die Gesellschaft an sich ist der Looser, denn sonst würde es Menschen in solchen Situationen gar nicht geben.

16.08.2010
10:06
Geschäftsleute zwischen Hoffen und Bangen
von Franz_kanz99 | #4

Der 99 hier der größte Fälscher ist,
denn vieles wächzt nich auf seinem Mist.

15.08.2010
20:42
Geschäftsleute zwischen Hoffen und Bangen
von Franz_der_kanns | #3

Der franz bekommz ne extra Bank, da stört kein Fälscher, Gott sei Dank!

15.08.2010
20:05
Geschäftsleute zwischen Hoffen und Bangen
von Otto 99 | #2

Franz, auf welcher Bank sitzt Du denn zukünftig?

14.08.2010
22:53
Geschäftsleute zwischen Hoffen und Bangen
von franzfranz | #1

Ruhrtal -Center,

was für ein einfallsloser Namen für ein Einkaufszentrum, vor dem die Wetteraner Geschäftswelt Muffensausen bekommt. Jeden Tag bis zum Eröffnungstermin ein bisschen mehr. Aber warum?
Na gut, hätte die alt eingesessene, vorsich dahin sichende Geschäftswelt, der Idyllischen Kleinstadt am Ardeygebirge schon vor 20 Jahren mit dem Gegensteuern begonnen, müsste heute keiner klagen.
So sollte heute alles in die Wege geleitet werden um den sudden death zu entkommen. Mit keinem Metzger, keinem Bekleidungsgeschäft und z.B.keinem Elektrogeschäft kann man sich keinen Kunden an sich binden, höchstens eine Stein am Bein und in die Ruhr springen. Und wenn die untere Kaiserstraße zur verkehrsberuhigten Zone wird, wird ohne entsprechendes Konzept das Geschäftssterben weiter gehen.
Ein Kolping macht keine Attraktive Innenstadt und leere Geschäfte laden auch nicht zum bummeln ein. Hier ist auch die Stadt und die Eigentümer der vor sich hin sichenden Ladenlokale gefragt - Kaufkraft binden, dem Mutigen eine Chance geben, vielleicht auf Steueren und Mieteinnahmen verzichten. Es ließe sich bestimmt was machen, wo anders geht es doch auch.
Einne Idee vom Franz wäre es,an Wochenenden und Feiertagen Events einzubringen, die dazu helfen sich ein Stück von der Torte der Mitbewerber in anderern Städten zu ergattern.
Doch dafür bedarf es einer gesunden Infrastrucktur und wieder ein besserer Anschluß an das öffentliche Verkehrsnetzes - Leute der Bahnhof ist plöztlich Zentrum geworden, und keiner hat es gemerkt. Und der Bahnhofsvorplatz muss sauber gehalten werden, 3 runde Bänke stehen zu Verfügung: einer für Säufer und arbeits scheues Gesindel, eine für Schüler und randalierer und natürlich eine für rücksichtlose, egoistische Dummköpfe und Looser der Gesellschaft.

Franz, der kannz zpotten nicht lazzen


...und wie denkst du.... - nur zu

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