Gegen Rassismus und Diskriminierung

Schulleiter Andreas Joksch (li.), Ex-Schülersprecher Jonathan Packroff (3.v.li.), Vize-Schülersprecherin Jasmin Fuhrmann (vorn 4.v.rechts) sowie alle anderen Schüler und Lehrer freuen sich über das Zertifikat, das Julia Kilian (vorn 2.v.li.) vom Netzwerk „Schule ohne Rassismus“ jetzt an die FHS überreichte.
Schulleiter Andreas Joksch (li.), Ex-Schülersprecher Jonathan Packroff (3.v.li.), Vize-Schülersprecherin Jasmin Fuhrmann (vorn 4.v.rechts) sowie alle anderen Schüler und Lehrer freuen sich über das Zertifikat, das Julia Kilian (vorn 2.v.li.) vom Netzwerk „Schule ohne Rassismus“ jetzt an die FHS überreichte.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Friedrich-Harkort-Schule Herdecke will für Toleranz und Zivilcourage einstehen und wurde jetzt in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus“ aufgenommen.

Herdecke..  Für Offenheit, Toleranz und Zivilcourage wollen künftig Schüler, Lehrer und Angestellte der Friedrich-Harkort-Schule in Herdecke einstehen. 70 Prozent aller Schulangehörigen haben dies mit ihrer Unterschrift bekräftigt und damit den Weg frei gemacht für die Aufnahme der FHS in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, dem europaweit schon über 1200 Schulen angehören. Julia Kilian, Landeskoordinatorin des SOR-SMC-Netzwerkes, überbrachte kürzlich das Zertifikat, mit dem die Einrichtung sich nun schmücken kann.

Projekte legen Grundstein

Mit der Aufnahme in das Netzwerk verpflichtet sich die Schule zur aktiven und andauernden Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus und auch dazu, gegen jedwede Form von Rassismus und Diskriminierung einzustehen. „Die Idee gab es schon länger“, berichtet der ehemalige Schülersprecher Jonathan Packroff, der sich mit Unterstützung von Lehrer Martin Schneider (Sozialwissenschaften und Geschichte) um die Organisation einer großen Infoveranstaltung im Foyer und einer Projektpräsentation in der Aula gekümmert hatte. Vorausgegangen waren Projektwochen, in denen sich die Schüler nicht ausschließlich, aber auch mit Rassismus beschäftigen konnten. Im Kunstprojekt etwa standen die Fragen „Wer bist Du? – Wer ist wir?“ im Mittelpunkt. Künstlerische Antworten darauf gaben die Schüler mit Fotos, die sie u.a. in der Dortmunder Nordstadt machten. Die Projekte sollten eine kleine Grundsteinlegung für das in Zukunft weiter wachsende Engagement werden.

„Mit der Aufnahme ins Netzwerk verpflichtet man sich, einmal jährlich eine Projektwoche zum Thema zu machen. Außerdem braucht man einen prominenten Paten, der die Schule auf diesem Weg begleitet. Bei uns ist das Norbert Dickel“, berichtet Jonathan Packroff und freut sich, dass die Anfrage beim Stadionsprecher des BVB auf ein positives Echo gestoßen ist. Um das Engagement und die Anstrengungen rund um die Selbstverpflichtung der Schule künftig auf mehrere Schultern zu verteilen, ist nun auch eine Schüler-Arbeitsgemeinschaft im Aufbau. Jasmin Fuhrmann, stellvertretende Schülersprecherin der FHS, wird die AG leiten.