Garant bestenfalls für Beton

Drei Parteien für Strauss-Köster. Die Amtsinhaberin ist einzig und allein ein Garant dafür, dass Herdecke immer mehr von seinem Charme verliert. Anstatt die Stadt tatsächlich an die Ruhr zu holen, hat Frau Strauss-Köster mit der Jamaika Koalition den Großteil der Ruhrauen zubetoniert.


Dass die Grünen bei der Überbauung von etlichen hundert Quadratmetern Landschaftsschutzgebiet mitgemacht haben, ohne mit der Wimper zu zucken, zeugt nicht gerade von dem propagierten ökologischen Umbau der Stadt, der mit KSK weiter fortgesetzt werden soll.

Zustimmen kann ich zu den in dem Artikel aufgezeigten angeblichen „Erfolgen“ nur in einem Punkt: Den Stillstand haben Strauss-Köster, CDU, Grüne und FDP tatsächlich beendet, da aufgrund der absurden Schulumzüge unsere Grundschüler nun jahrelang quer durch die Stadt kutschiert werden müssen. Aber dem wird Herr Gerigk sicherlich auch noch einen ökologischen Nutzen abgewinnen können.


Wenn man sein eigenes Scheitern kaschieren will, ist Schönreden immerhin eine Qualität, die dieses Gespann mehr als selbstverherrlichend beherrscht. Unter dem Strich mangelte es in den vergangenen sechs Jahren stets an der frühzeitigen Information und Beteiligung der Bürgerschaft. Dafür war Strauss-Köster aber in der Presse umso präsenter, aber nur, wenn sie strahlend in die Kamera lächeln konnte. Negative Schlagzeilen wurden à la Angela Merkel lieber ausgesessen.


Fünf weitere Jahre mit Strauss-Köster an der Stadtspitze und einer sich neu formenden Jamaika-Koalition dürften fatale Folgen für unser schönes Herdecke haben.
Christian Steinfeld, Herdecke