Fremde inklusive

Der nächste Städtetrip soll nach Berlin gehen. Und weil es gar nicht so einfach ist, im Gewirr der Großstadt eine passende, nicht zu teure Unterkunft zu finden, fragt man eben bei versierten Berlin-Fahrern nach.

Der junge Kollege empfiehlt ein zentral gelegenes Hostel und entkräftet auch sofort den Einwand, dass ich Dusche und Toilette nicht gerne mit fünf Fremden teilen möchte. Nein, nein, versichert er. Seine Eltern seien dort gewesen, und die hätten auch gerne ihr Bad für sich alleine.

Nach kurzer Recherche im Internet macht das Hostel tatsächlich einen ordentlichen Eindruck. Deswegen geht die Adresse sofort an die beste Freundin, die das Ganze noch einmal in Ruhe checken soll. Auch sie ist begeistert, findet das Hostel „witzig“. Allerdings gäbe es da eine Bewertung, über die ich doch noch mal nachdenken solle. Und die liest sich so: „Hatte ein Doppelzimmer gebucht, musste dann meine erste Nacht aber mit sechs fremden Männern auf einem Zimmer verbringen.“