Firma Dörken will über Stipendium Studenten anlocken

In der Galerie der Werner-Richard-/Dr.-Carl-Dörken-Stiftung geben Personalleiterin Dr. Heike Sanden (1. Reihe, links), Dörken-Vorstand Ute Herminghaus (1. Reihe, 2.von linksl) sowie weitere Beschäftigte der Dörken-Gruppe den Stipendiaten der Fernuni Hagen einen Überblick über das Herdecker Familienunternehmen.
In der Galerie der Werner-Richard-/Dr.-Carl-Dörken-Stiftung geben Personalleiterin Dr. Heike Sanden (1. Reihe, links), Dörken-Vorstand Ute Herminghaus (1. Reihe, 2.von linksl) sowie weitere Beschäftigte der Dörken-Gruppe den Stipendiaten der Fernuni Hagen einen Überblick über das Herdecker Familienunternehmen.
Foto: Fern-Universität
Was wir bereits wissen
23 Stipendien konnte die Fern-Universität in Hagen vergeben. Auch dank der Unterstützung durch Dörken. Dort waren die Studierenden nun zu Gast.

Herdecke/Hagen..  Es zählen nicht allein die guten Noten, es zählt vor allem auch soziales Engagement. Für diese Kriterien bekommen Studierende der Fern-Universität in Hagen eine Förderung aus dem Bundesprogramm Deutschlandstipendium. Das Besondere daran ist: Die Hälfte der Unterstützung zahlt der Bund, die andere zahlen Privatpersonen und Unternehmen – wie die Ewald Dörken AG.

Das Herdecker Familienunternehmen gehört im laufenden Förderjahr zu den Sponsoren dieser Stipendiumsinitiative. Aus gutem Grund: Als Gesamtunternehmen spüre Dörken die immer stärkere Notwendigkeit, sich um die Förderung und um die Akquisition junger, gut ausgebildeter Nachwuchskräfte zu kümmern. So heißt es seitens der Fern-Universität, die den aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten nun bei einem Treffen die Möglichkeit anbot, den Betrieb in der Wetterstraße zu besuchen und einen Einblick in die Arbeit des Spezialisten für Baufarben, Bauverbundfolien und Mikroschicht-Korrosionsschutz zu bekommen.

Junge Leute unterstützen

Ute Herminghaus vom Vorstand der Ewald Dörken AG betonte dabei: „Bei uns ist die Weiterqualifizierung von Beschäftigten, also die Investition in Bildung, ein wichtiges Thema. Deshalb leisten wir mit der Vergabe eines Deutschlandstipendiums gern einen Beitrag dazu, junge Menschen mit Talent und Lernwillen zu unterstützen.“

Neben Dörken engagieren sich weitere Förderer aus der Region dafür, dass die Fernuni in Hagen insgesamt 23 Stipendien vergeben konnte, allen voran die Gesellschaft der Freunde der Fern-Universität. Außerdem stiften neben Dörken die Sparkasse Hagen, die Firma Risse und Wilke Kaltband (Iserlohn), die SIHK zu Hagen, der Rotary Club Hagen-Lenne sowie die Hagener Privatpersonen Klaus Hacker, Bernd Pederzani, Hans-Rudolf Hermannsen und Absolventen der Fernuni die Stipendien. Beim Empfang des Rektors der Universität, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, lernten die Stipendiaten die Sponsoren kennen. „Sie fördern besonders begabte Studierende, deren Leistungen eine herausragende berufliche Laufbahn erwarten lässt“, freute sich Hoyer über das Engagement für das Deutschlandstipendium.

Fachkräftemangel und Wettbewerb

Die Bedeutung des Förderprogramms für die Region betonte auch Bernd Pederzani, Unternehmer aus Hagen und Vorstandsmitglied der Freundesgesellschaft der Fernuni: „Angesichts des steigenden Fachkräftemangels und des wachsenden Wettbewerbs dürfen wir uns nicht auf derzeitigen wirtschaftlichen Erfolgen ausruhen. Wir müssen der gezielten Förderung junger Menschen eine große Bedeutung zumessen. Mit dem Deutschlandstipendium ist der richtige Weg eingeschlagen.“

Die Hagener Uni wird sich auch im Studienjahr 2015/16 beim Deutschlandstipendium engagieren, bei dem Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge mit 300 Euro monatlich für mindestens zwei Semester innerhalb der Regelstudienzeit gefördert werden.