Ender Gemeinde feierte historisches Fest rund ums Gotteshaus
28.06.2009 | 17:45 Uhr 2009-06-28T17:45:00+0200250 Jahre Ender Dorfkirche - das muss groß gefeiert werden, dachten sich die Mitglieder der Ender Kirchengemeinde und verlegten ihr traditionelles Gemeindefest kurzerhand rund um das historische Gotteshaus.
„250 Jahre alt wird allerdings nur das Kirchenschiff”, erklärt Pfarrerin Dörte Gode-johann. „Der Turm ist vermutlich schon über 1000 Jahre alt”. Angesichts dieser Zeitspannen hatte auch das gesamte Fest einen historischen Touch, fast wie einer der beliebten Mittelalter-Märkte, die in der Region mit großem Erfolg angeboten werden. Vom Hufschmied, der live seine Künste vorführte, über die Imkerei bis hin zum selbständigen Bau einer Leiter mit alten Werkzeugen waren viele geschichtlich relevante Handwerksberufe zu finden.
Da durfte natürlich auch die Küche in nichts nachstehen. So konnten die hungrigen Festgänger ihren Appetit am Samstag mit Buchweizen-pfannkuchen oder Potthucke, einer Art Auflauf aus Kartoffeln und Schwarzbrot, befriedigen.
„Firlefanz” machte
Puppentheater
Für die ganz jungen Gemeindemitglieder stand dann am Samstagnachmittag das Puppentheater „Firlefanz” auf dem Programm, am Abend gefolgt von der eigenen Theatergruppe „Happy Ende” der Gemeinde, die das Stück „Experiment 14b” vorführte. Dabei handelt es sich um eine Spionagekomödie aus der Zeit des Kalten Krieges, für die die durchweg jugendlichen Schauspieler weniger als ein halbes Jahr Probenzeit benötigten. Abgeschlossen wurde das Gemeindefest dann am Sonntag mit einem Festgottesdienst unter dem Motto „Das Symbol Tür”. „Das ist für uns ein ganz zentrales Symbol, da die Tür zu unserer Kirche oft geöffnet ist”, erläuterte Pfarrerin Godejohann. pz
0mitdiskutieren