EN-Polizei ruft nach Verstärkung
17.11.2009 | 15:52 Uhr 2009-11-17T15:52:00+0100Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) im EN-Kreis verlangt Verstärkung - aber nicht durch preiswerte „Hilfssheriffs”, wie sie die NRW-CDU ins Gespräch gebracht hat.
„Da wo Polizei drauf steht, muss auch Polizei drin sein”, sagt Rainer Peltz, Vorsitzender GdP-Kreisgruppe Ennepe-Ruhr. Es könne doch nicht sein, dass ein „Billigpolizist” bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle auf einen Schwerkriminellen treffe, der mit seinem Auto Drogen transportiere und bereit sei, von seiner Schusswaffe Gebrauch zu machen. Was solle eine Einsatzkraft mit der Erfahrung aus einem Kurzlehrgang dann machen? „Er könnte im Ernstfall nur die richtige Polizei zur Hilfe rufen”, so Peltz.
Die Zahl der Polizistinnen und Polizisten im EN-Kreis - Witten ausgenommen - sei in den vergangenen Jahren ständig gesunken, so der Gewerkschaftler. Seien im Jahr 2001 noch 318 Beamtinnen und Beamten im Einsatz gewesen, so sind es in diesem Jahr bereits zehn weniger. Das, so Peltz, sei nur eine theoretische Zahl: „Auch bei der Polizei gibt es Langzeit-Kranke. Auch bei der Polizei gibt es Kolleginnen, die im Schwangerschafts-Urlaub sind. Es gibt Elternzeit sowie Aus- und Weiterbildung.”
Wenn in einem Unternehmen ein Dreher und Schweißer langfristig ausfalle, könne beim Arbeitsamt Ersatz besorgt werden. „Bei uns geht das nicht. Es gibt keine ausgebildeten Polizisten auf dem freien Markt”, so der regionale GdP-Vorsitzende. Beunruhigend sei auch die Überalterung der Einsatzkräfte: „Bereits im Jahr 2015 wird die Hälfte aller Kollegen 50 Jahre und älter sein.” In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, als die Bedrohung durch die RAF-Terroristen groß war, seien vermehrt Polizisten eingestellt worden. Die Beamten ständen jetzt vor der Pensionierung.
Nach Angaben des Düsseldorfer Innenministeriums müssten in jedem Jahr mindestens 1 500 neue Polizeianwärter eingestellt werden. „Das sind 400 mehr als bislang. Die Landesregierung muss ihre eigenen Zahlen endlich ernst nehmen”, rechnet Rainer Peltz vor.
09:11
das Durchbringen der Abiturvorraussetzung wurde doch nur Zwecks A10 Besoldung aufwärts gewollt.
Nur verseggen wurde dabei eins. Wer Abi hat und studieren geht bekommt draussen bessere Arbeit als die des Polizisten.
Der Überhang an Berufssoldaten und ehem. SaZ wäre für den Innendienst der Polizei wie geschaffen und hätten eine Vorausbildung. Aber die will keiner! So könnten die Ausgebildeten polizisten auf die Strasse und der Innendienst könnte von anderen übernommen werden.
Man müsste nur mal den kopf einschalten!!!!
06:18
Lezte Woche In Wengern: 4 Polizisten überprüfen den Zebrastreifen, 2 Polizisten lasern am Ortsausgang zur gleichen Zeit. Kein Wunder, dass die woandres fehlen.
19:39
Bei den Anforderungen im Auswahlverfahren kein Wunder!Ein Kollege von mir wurde bei der KSK angenommen aber bei der Polizei abgelehnt!
Da fragt sich schon............
18:49
Für den Zoll und die Bundespolizei reicht die mittlere Reife (FOR). Warum den nicht bei der normalen Polizei.?????? Das muss mal einer verstehen.
18:21
Ja ja das sieht man auch, das die Abitur haben...
Es gibt Menschen die haben schon in Kriseneinsätzen (z.B Soldat) gearbeitet, aber haben keine Chance auf Umschulung...Wegen des Bildungsabschlusses.
Wo steht denn geschrieben, das ein Hauptschüler der alten Generation nicht auch in der Lage wäre Polizist zu werden????
17:19
Jeder der Polizist/in werden möchte braucht Abitur, da liegt der Hase im Pfeffer.