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Jubiläum

Eine Familie wird 25

10.11.2010 | 15:19 Uhr
Eine Familie wird 25
Der Vorstand der Kolpingsfamilie Wengern hatte zur Feier anlässlich des 25-jährigen Bestehens eingeladen.

Wengern. Ehepaare feiern nach 25 Jahren silberne Hochzeit, Familien feiern Jubiläen. Zumindest, wenn es sich um Kolpingfamilien handelt. Während eines großen Festakts im Pfarrheim der Kirchengemeinde St. Liborius schaute die Kolpingsfamilie aus Wengern auf ein bewegtes Vierteljahrhundert zurück.

Zu den Gratulanten zählte neben Vertretern befreundeter Kolpingsfamilien und anderer Vereine auch Pfarrer Bernhard Alshut, der nach der Gründung im Jahr 1985 erster Präses der Kolpingsfamilie St. Liborius wurde.

„Vor 25 Jahren äußerten einige Gemeindemitglieder den Wunsch, ein Gemeinschaft für Jung und Alt, für Familien mit deren Kindern zu gründen“, blickt die zweite Vorsitzende Hildegard Schwier zurück. Am 14. Dezember 1985 war es dann soweit: Mit 31 Gründungsmitgliedern wurde die Kolpingsfamilie St. Liborius Wengern ins Leben gerufen.

„Mittlerweile haben wir 80 Mitglieder – und von den Gründungsmitgliedern sind noch immer mehr als 20 mit dabei“, erzählt Hildegard Schwier. Dennoch wünscht sich auch die Kolpingsfamilie St. Liborius zu ihrem Jubiläum vor allem eines: Nachwuchs. „Wie bei vielen Vereinen ist unsere Altersstruktur problematisch – daher hoffen wir, auch Jugendliche für unsere Arbeit begeistern zu können“, erklärt Alfred Kriebel, der erste Vorsitzende.

Aber was macht so eine Kolpingsfamilie eigentlich? „Uns geht es in erster Linie um Gemeinschaft und Geselligkeit“, bringt es Hildegard Schwier auf den Punkt. Zu diesem Zweck treffen sich die Wengeraner jeden zweiten Freitag zu Gesprächsrunden, in denen es mal um kirchliche, mal um politische, soziale oder medizinische Themen geht. „Aber natürlich ist uns auch hier das gemütliche Beisammensein wichtig“, betont Schriftführerin Margarete Schlotter.

„In jedem Frühjahr veranstalten wir zudem ein Familien-Wochenende – und alle zwei Jahre fahren wir gemeinsam in den Urlaub“, so Hildegard Schwier. Dabei ging es mal zum Sonnen nach Norderney, mal zum Wandern nach Österreich oder zum Erholen in den Schwarzwald.

„Ganz wichtig ist uns aber auch die Mitarbeit innerhalb der Kirchengemeinde“, erklärt Alfred Kriebel. Und so wirken die Kolpingbrüder und Kolpingschwestern beim jährlichen Pfarrfest mit, organisieren Krippenbaukurse – und stehen anderen Gemeindemitgliedern mit Rat und Tat zur Seite, wenn einmal Not am Mann ist. Wie in einer richtigen Familie, eben. Einer Kolpingsfamilie.

Christian Papesch



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